lassen sie nichts anbrennen! - Österreichische Kunststoff Zeitschrift

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lassen sie nichts anbrennen! - Österreichische Kunststoff Zeitschrift
P.b.b.
Verlagsort 2301 Groß Enzersdorf
09Z037980M
Kunststoff
Österreichische
Zeitschrift
P.b.b.
Verlagsort 2301 Groß Enzersdorf
09Z037980M
40. Jahrgang · Nr. 5/6 2009
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Offizielles Organ der Gesellschaft zur Förderung der Kunststofftechnik, der Vereinigung
Österreichischer Kunststoffverarbeiter und der Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter
40. JahrGanG
nr. 1/2 2009
Ihre Idee
Beratung
Planung
Coloristik
LASSEN SIE
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ANBRENNEN!
Kunststoff
Ihr Produkt
40
Jahre
VTS GmbH Kunststoffe
Vertriebs- und Techno Service
Fanny-Mintz-Gasse 1 · A-1020
Tel. +43 (0) 1 581 1046 62
Fax +43 (0) 1 581 1046 60
[email protected]
www.vts-kunststoffe.eu
Seite 27
Offizielles Organ der Gesellschaft zur Förderung der Kunststofftechnik, der Vereinigung
Österreichischer Kunststoffverarbeiter und der Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter
Wir vertreten die Interessen
der Kunststoffverarbeiter
VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER
KUNSTSTOFFVERARBEITER
Vertretung der Interessen in Fachausschüssen,
Fachverbänden, Gremien und Innungen
Fachvorträge, Seminare, Exkursionen zur Information über die neuesten Entwicklungen und Tendenzen
auf dem Kunststoffgebiet
Aktive Förderung des Ausbildungswesens zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen Nachwuchses an
Kunststofftechnikern
Unterstützung des Nachwuchses
durch den „VÖK-Stipendienfonds"
Hebung des Qualitätsniveaus und
Sicherung des Rufes der österreichischen Kunststofferzeugnisse
Berufliches und gesellschaftliches Zentrum
der österreichischen Kunststoffwirtschaft
Kunststoffportal im Internet unter www.kunststoff.or.at
VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER KUNSTSTOFFVERARBEITER
1010 Wien, Eschenbachgasse 11, Telefon: 01/587 36 33-21 DW, Fax: 01/587 01 92
E-Mail: [email protected], Homepage: www.kunststoff.or.at
Präsidium:
Präsident:
Ing. Leopold Katzmayer
Vizepräsidenten: Robert Augmüller, Dir. Dr. Michael Pöcksteiner,
KommR Mag. Rainer Sedelmayer
Vorstand:
Uwe Dröszler, Walter Dresel, Prof. Dipl.-Ing. Helmut Elmecker,
Ass.Prof. Dipl.-Ing Dr. Walter Friesenbichler, Dipl.-Ing. Dr. Dietmar Loidl, Ing. Ernst Jakel,
Ing. Peter Röhrig, Mag. Kerstin Sochor, Ing. Martin Traxler
Beirat:
Ehrenpräsident und Vorsitzender: Senator h.c. Prof. KommR Dr. Ernst Pöcksteiner
Sekretariat:
Theresia Zotter
Effizienter am Ziel.
Ein Hürdenläufer ohne Hürden.
Eine Spritzgießmaschine ohne Holme.
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schnell und ohne störende Hindernisse zu. Auch sperrige
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und damit maximale Flexibilität bei den Werkzeugdimensionen. Holmlos von ENGEL: Das Mehr an Effizienz!
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tel: +43 (0)50 620 0
fax: +43 (0)50 620 3009
e-mail: [email protected]
www.engelglobal.com
96
Kolumnentitel
Kunststoff
Österreichische
40. Jahrgang · Nr. 5/6 2009
Zeitschrift
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40
Jahre
Herausgeber, Eigentümer und Verleger:
FACHVERLAG WIEN
A-2301 Groß-Enzersdorf, DOK IV, NW 21
Tel. 0043 (0)2249 4104, Fax 0043 (0)2249 7481
[email protected] www.labor.at
Erscheint jeden zweiten Monat.
Bezugspreis Inland € 62,–,
Ausland € 74,50 pro Jahr, inklusive Versandkosten.
Bankverbindung: Bawag BLZ 14000,
Kontonummer 0160 762 472
IBAN AT27 1400 0016 1076 2472
BIC BAWAATWW
Redaktion und Anzeigenannahme: Mag. Kerstin Sochor
A-1230 Wien, Tribulzgasse 33, Tel.: 0043 (0)699 1040 1070
[email protected]
Seite 27
Chefredakteur: Ing. Robert Hillisch,
[email protected]
Abonnementverwaltung: Birgit Waneck
[email protected]
Herstellung: Alwa & Deil Druckerei Ges.m.b.H.
Sturzgasse 1a, A-1140 Wien
Das Abonnement ist jeweils einen Monat vor Jahresende kündbar,
sonst gilt die Bestellung für das folgende Jahr weiter.
Anzeigen und Mitteilungen, welche von Firmen stammen, unterliegen nicht der Verantwortlichkeit der Redaktion. Ihre Wiedergabe
besagt nicht, dass sie die Meinung der Redaktion oder eine Empfehlung darstellen.
Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages gestattet.
© FACHVERLAG WIEN 2009,
DVR 0521451
UID-Nr. ATU 13258204
[email protected]
www.kunststoff-zeitschrift.at
Offizielles Organ der Gesellschaft zur Förderung
der Kunststofftechnik (GFKT), der Vereinigung
Öster­reichi­scher Kunststoffverarbeiter (VÖK), der
Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter und der
Landesinnungen.
Herausgegeben unter Mitarbeit folgender Institutionen: Fach­verband
der chemischen Industrie Österreichs (Berufsgruppen Kunststoff
erzeugende In­du­strie und Kunststoffverarbeitende Industrie) –
TGM-Kunststofftechnik
(LKT-TGM)–Montanuniversität
Leoben,
Studienrichtung Kunststofftechnik – Österreichisches Forschungs­
institut für Chemie und Technik.
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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Aktuelles, kurz notiert
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Wir nutzen Energie sinnvoll
13.-17.10.2009
Halle A5 · Stand 5104
Statements zu
40 Jahre Österreichische Kunststoffzeitschrift
100
Österreichische Kunststoffzeitschrift
1970 bis 2009
106
Firmenbericht Biesterfeld Interowa
110
Firmenbericht A.R.Peißig-Dolder
112
Firmenbericht Haidlmair Werkzeugbau
114
Firmenbericht Bayer MaterialScience
116
Firmenbericht Kunststoff-Cluster
117
Firmenbericht Gabriel-Chemie
118
Firmenbericht Sabic Innovative Plastics
120
Firmenbericht VTS
122
Firmenbericht Schall – Messen für Märkte
123
Mahle setzt auf gwk
124
Kühl-/Kälteanlagen
Reinraumtechnik
Engel trotzt der Krise
126
Wärmerückgewinnung
Trockenkühler
Temperiersysteme
Maschinenabspeckung
Klimatechnik
Mietkälteanlagen
M. Pitzl u.a.,
Qualitätsstandards bei Verpackungen
128
H. Elmecker
Energiekosteneinsparung durch richtige
Gebäudedämmung mit Kunststoffen
130
Veranstaltungen
133
R. Bauer
Unterwassergranulierung für schnelle
Produktwechsel
134
Kunststoffanwendungen
137
Vierter Österreichischer Kunststofftag
138
ÖGV
140
ÖAKR
141
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Energiesparende
Systemlösungen für den
Kunststoffverarbeiter
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Tel. +49 (0) 2266 4748-0 · Fax +49 (0) 2266 3927
E-Mail [email protected] · www.oni.de
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Aktuelles, kurz notiert!
40 Jahre Qualität
Eine Fachzeitschrift im 40. Erscheinungsjahr als Verleger zu übernehmen birgt ein gewisses Risiko, wobei hier nicht das derzeitige konjunkturelle Tief gemeint ist, sondern die
Redaktion mit dem ganzen Umfeld. Die Entscheidung für die Österreichische Kunststoffzeitschrift war nie zu überlegen, wo bekommt man eine gut aufgestellte Fachzeitschrift, die seit
der Gründung von einer Hand geprägt wird. Ing. Robert Hillisch schafft es auch nach 40 Jahren als Chefredakteur der Zeitschrift aktuelle Berichte, wissenschaftliche und wirtschaftliche
Fachartikel von hervorragenden Experten so zu präsentieren, dass der Leser unverändert Interesse an diesen Informationen hat. Was nützt aber ein guter Chefredakteur wenn das Umfeld nicht passt? Auch hier findet sich die Kontinuität und Professionalität, die sich jede Zeitschrift nur wünschen kann. Die Gründungsmitarbeiterin Elfriede Wernicke als rechte Hand
der Redaktion, wurde von Ihrer Tochter in dieser Position beerbt. Mag. Kerstin Sochor leitet
die Redaktion auf dem neuesten Stand der Technik und ist sowohl bei den Interessensvertretungen als auch bei Kunden und Inserenten durch ihre freundliche, professionelle und kompetente Geschäftsführung sehr beliebt.
So bleibt für den Verleger die angenehme Aufgabe, mit Stolz auf diese Mitarbeiter hinzuweisen, Ihnen an dieser Stelle zu
danken und zu hoffen, dass es auch weiterhin so bleibt. Ein weiterer Dank gilt auch den maßgebenden Verbänden und Interessensvertretungen der österreichischen Kunststoffwirtschaft, sowie den Schul- und Forschungseinrichtungen, ohne deren
Mitarbeit und Unterstützung eine Fachzeitschrift auf dem komplexen Gebiet der Kunststoffe nicht bestehen kann. Nicht vergessen darf man auf die vielen Inserenten, die es ermöglicht haben, dass die Österreichische Kunststoffzeitschrift diese 40
Jahre ohne Probleme überlebt hat. Lassen Sie Ihre Zeitschrift auch in Zukunft nicht im Stich und nützen Sie die Werbewirksamkeit für den gesamten Kunststoffbereich.
Mit dem neuen Layout der Zeitschrift wollen wir in Richtung Zukunft aufbrechen und versprechen auch weiterhin den
hohen Qualitätsansprüchen der bisherigen 40 Jahre zu genügen.
Dipl.-Ing. Dr. Sepp Fischer
Herausgeber, Eigentümer und Verleger der Österreichischen Kunststoffzeitschrift
Am 14. Mai 2009 wurde beim 4. Österreichischen Marketing-Tag der Österreichischen Marketing Gesellschaft
der Staatspreis Marketing 2009 an die MAM Babyartikel GmbH für den Launch der MAM Anti-Colic-Babyflasche in den USA verliehen.
Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend, Mag. Barbara Halapier,
Mitglied der ÖPWZ-Geschäftsführung, und der JuryVorsitzende, Univ.-Prof. Dkfm. Dr. Fritz Scheuch, überreichten dem diesjährigen Staatspreis-Träger Urkunde
und Sieger-Trophäe. Ing. Peter Röhrig, CEO, und Mag.
Sabine Beer, Internationaler Marketing Director, nahmen die Auszeichnung für MAM entgegen.
Die gemeinsam mit Ogilvy & Mather realisierte Marketingleistung überzeugte die Jury.
Dank neuem Marktauftritt wurde die Marke MAM in
den USA repositioniert und die Vorteile der Anti-ColicFlasche klar kommuniziert. So gelang die Listung in
den USA und der Umsatz konnte gesteigert werden.
„Der österreichische Babyartikelhersteller hat auf
einem anspruchsvollen Exportmarkt reussiert. MAM ist
die erste Babyartikelmarke im Schnuller- und Flaschenbereich, die sich als Design- und Lifestyle-Marke positioniert“, so Prof. Fritz Scheuch.
„Mit diesem Projekt liefert MAM wiederholt ein Beispiel für die Umsetzung der tragenden Qualitäts- und
Designstrategie des Unternehmens und die erfolgreiche
Internationalisierung. MAM hat es geschafft, die MustHave-Marke für die Eltern von heute zu werden“.
Schwerpunkt Ausbildung
Ausgabe 7/8 2009
Redaktionsschluss: 7. August 2009
Staatspreis Marketing 2009 für MAM Babyartikel
www.mambaby.com
www.opwz.com
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Aktuelles, kurz notiert!
Polymerpreisindex Plastixx
Plastixx bezeichnet den im Juni 2005 eingeführten Polymerpreisindex der KI – Kunststoff-Information, den die Österreichische
Kunststoffzeitschrift mit freundlicher Genehmigung der Kunststoff-Information Verlagsgesgellschaft mbH, Bad Homburg ­regelmäßig
veröffentlichen darf. Dieser Index zeigt representativ die Preisentwicklung von Kunststoffen in Westeuropa.
Während der Plastixx die wichtigsten thermoplastischen Kunststoffe insgesamt umfasst, spiegelt der Plastixx ST die Preis­ent­wicklung
der Standard-Thermoplaste und der Plastixx TT diejenige der Technischen Thermoplaste wider.
Die Basis für Plastixx, Plastixx ST und Plastixx TT ist Januar 2002 mit 1000 Punkten.
Preisindizes Mai 2009
2200
2200
Plastixx ST
(Polymerpreisindex Standard-Thermoplaste)
2000
2000
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1800
1600
1600
1400
1200
1400
Plastixx TT
(Polymerpreisindex Technische-Thermoplaste)
1200
1000
www.kiweb.de
Mai
März
2009
Okt
Jul
Apr
2008
1000
Okt
Methodik
Der Plastixx bildet die Preisentwicklun­gen
von PE-LD/LLD, PE-HD, PP, PVC, PS, PET
sowie ABS, PA, PC, PMMA, POM und PBT
nach dem Prinzip des sogenannten Paasche-Index ab. In die monatliche Indexberechnung gehen die durchschnittlichen
westeuropäischen Marktpreise der Materialien, gewichtet nach westeuropäischen Verbrauchsmengen ein. Die Gewichtung nach
Verbrauchsmengen wird jährlich aktualisiert.
KI Polymerpreisindizes
Jul
Änderung
+0,4%
+0,5%
–0,5%
Apr
Vormonat
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Mai
1351,6 1379,0 1040,1 Okt
Plastixx Plastixx ST
Plastixx TT Quelle: Kunststoff Information, Bad Homburg
P.b.b.
Verlagsort 2301 Groß Enzersdorf
09Z037980M
Kunststoff
Österreichische
Zeitschrift
P.b.b.
Verlagsort 2301 Groß Enzersdorf
09Z037980M
40. Jahrgang · Nr. 5/6 2009
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Ing. Erwin Hahn ✝
Der ehemalige technische Geschäftsführer von Hasco Austria
verstarb viel zu früh und völlig unerwartet am 10. April 2009 im
64. Lebensjahr. Dabei ist er erst im Jänner 2009 in den wohlverdienten Ruhestand getreten.
Die Hasco-Familie trauert. Dr. Jan Häupler, Geschäftsführer der
Hasco Austria GmbH: „Mit dem Ableben von Ing. Erwin Hahn
verliert nicht nur Hasco Austria, sondern die gesamte Branche
einen profunden sowie überall anerkannten Kenner der Kunststofftechnik und führenden Vertreter der österreichischen Normalienherstellung für den Werkzeug- und Formenbau. Aber nicht nur mit
seinem Wissen konnte Ingenieur Erwin Hahn begeistern, sondern
vor allem durch seinen freundschaftlichen und loyalen Charakter. Er war eine Persönlichkeit, ein Aufbauer und Pionier, der eine
große Lücke hinterlässt.
Ing. Erwin Hahn war seit 1. Jänner 1978 in der Firma tätig,
schaffte es vom Verkaufsleiter bis zum technischen Geschäftsführer und war damit maßgeblicher Lenker des Unternehmens. Ihm
gelangen der erfolgreiche Ausbau des Vertriebs und die größte Expansion mit Niederlassungen sowie Kooperationen in zahlreichen
Ländern Südosteuropas. Er hat maßgeblich die Hasco-Geschichte und Zukunft mitgeprägt. Sein Name und sein Wirken leben
bei Hasco Austria weiter. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner
­Familie.“
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Offizielles Organ der Gesellschaft zur Förderung der Kunststofftechnik, der Vereinigung
Österreichischer Kunststoffverarbeiter und der Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter
40. JahrGanG
nr. 1/2 2009
Ihre Idee
Beratung
Planung
Coloristik
LASSEN SIE
NICHTS
ANBRENNEN!
Kunststoff
Ihr Produkt
40
Jahre
VTS GmbH Kunststoffe
Vertriebs- und Techno Service
Fanny-Mintz-Gasse 1 · A-1020
Tel. +43 (0) 1 581 1046 62
Fax +43 (0) 1 581 1046 60
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www.vts-kunststoffe.eu
Seite 27
Offizielles Organ der Gesellschaft zur Förderung der Kunststofftechnik, der Vereinigung
Österreichischer Kunststoffverarbeiter und der Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter
Auch im vierzigsten Erscheinungsjahr und unter
einen neuen Verlgsleitung fühlt sich das Redak­
tionsteam weiter der Ausgabe gewachsen, den
Lesern der großen „Kunststoff-Familie“ zuverlässig qualitätsvolle Informationen zu bieten sowie
den Autoren die gewünschte Resonanz und den
Inserenten die Aufmerksam potentieller Kunden.
Kerstin Sochor und Robert Hillisch
99
Kolumnentitel
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40 Jahre Österreichische Kunststoffzeitschrift
Als ich im Jänner 1964 die erste
Ausgabe des „GFKT-Informationsdienstes für die Kunststoffwirtschaft“ redigierte, konnte ich
nicht ahnen, was aus diesem Samenkorn einmal werden würde.
Erst ein Jahr zuvor war die
Gesellschaft zur Förderung der
Kunststofftechnik (GFKT) unter
Professor Schmitz am TGM in
Wien, gegründet worden und
die Vereinigung Österreichischer
Kunststoffverarbeiter (VÖK) unter Präsident Kerbler beschloss, die für die Ausbildung von Kunststofftechnikern gegründete neue Gesellschaft nach besten Kräften zu fördern.
Als Vizepräsident beider Gesellschaften wurde mir die
Öffentlichkeitsarbeit übertragen, wobei die VÖK die gemeinsamen Vortragsveranstaltungen übernahm und die GFKT für
eine regelmäßig erscheinende Publikation für die Kunststoffwirtschaft sorgen sollte.
Ein kleines „Redaktions-Komitee“, bestehend aus Mitgliedern der GFKT und VÖK (Dkfm. Richard Bausback, BASF,
Franz Kundigraber und Prok. German Wonesch, GKT) stand
mir zur Seite und sammelte in ehrenamtlicher Tätigkeit alle
für die österreichische Kunststoffwirtschaft interessanten
Mitteilungen und Statistiken. Meine Aufgabe war, aus diesen
Informationen eine „lesbare“ und interessante Broschüre zu
gestalten. Besonders stolz waren wir, als es uns gelang, eine
erste Statistik über die österreichische Kunststoffwirtschaft
herauszubringen – bis dahin gab es uns nicht…
Der Erfolg war verblüffend: der GFKT-Informationsdienst,
der übrigens kostenlos allen VÖK- und GFKT-Mitgliedern
zuging, wurde im In- und Ausland nachgefragt und gelesen.
Allmählich ging die ehrenamtliche Tätigkeit aber über unsere Kräfte und wir wandten uns an den Verlag Lorenz, diese
Aufgabe zu übernehmen. Wir konnten Ing. Robert Hillisch,
Fachlehrer für den Bereich Werkzeugbau an der Höheren
Abteilung für Kunststofftechnik bei Professor Schmitz am
TGM gewinnen , die Schriftleitung zu übernehmen. 1970
konnte die erste Ausgabe der Österreichischen Kunststoffzeitschrift erscheinen, sie wurde 1972 das offizielle Organ
der Gesellschaft zur Förderung der Kunststofftechnik (GFKT)
und der Vereinigung Österreichischer Kunststoff-Verarbeiter
(VÖK), sowie 1975 nach deren Gründung auch das Organ
der Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter Österreichs.
Seither verfügt Österreich über eine hervorragende Informationsplattform für die Kunststoffwirtschaft, an der auch
der Fachverband der chemischen Industrie (Berufsgruppen
kunststofferzeugende und kunststoffverarbeitende Industrie),
die TGM-Kunststofftechnik (LKT-TGM), die Montanuniversität Leoben (Studienrichtung Kunststofftechnik) sowie das
Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik
(ofi) maßgeblich beteiligt sind.
Durch die regelmäßige Berichterstattung über die Entwicklung der Kunststoffwirtschaft, über neue Werkstoffe,
Technologien, über Forschung und Ausbildung sowie über
die Aktivitäten der Standesvertretungen hat die Österreichische Kunststoffzeitschrift dazu beigetragen, Österreich zu
einer Hochburg der Kunststoffverarbeitung zu machen.
Als Ehrenpräsident der Vereinigung Österreichischer
Kunststoffverarbeiter und Alt-Bundesinnungsmeister der
Kunststoffverarbeiter möchte ich dem Verlag sowie Chefredakteur Ing. Robert Hillisch und Mag. Kerstin Sochor Dank
und Anerkennung für die langjährige, wertvolle Zusammenarbeit aussprechen und viel Erfolg für ihre weitere Tätigkeit
im Dienste der österreichischen Kunststoffwirtschaft wünschen.
Senator h.c. Prof. Dr. Ernst Pöcksteiner
Ehrenpräsident der Vereinigung
Österreichischer Kunststoffverarbeiter
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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Kunststoffzeitschrift ganz herzlich zum 40-jährigen Jubiläum gratulieren.
Die
österreichische
Kunststoffwirtschaft
mit
den Bereichen Materialerzeugung, Maschinenbau
und Kunststoffverarbeitung
ist eine der innovativsten,
auch unter globalen Maßstäben. Im Sinne von „Tue
Gutes – berichte darüber“ ist die Österreichische
Kunststoffzeitschrift seit vielen Jahren aktiv dabei.
Die Historie von Wittmann Battenfeld ist eng mit
jener des Verlages verbunden, zumal beide Institutionen seit Jahrzehnten eine wesentliche Stellung in der
Branche einnehmen.
Besten Dank für die hervorragende Kooperation in
den vergangenen Jahren!
Für die Zukunft wünsche ich der Österreichischen
Kunststoffzeitschrift viel Erfolg und freue mich auf die
weitere gute Zusammenarbeit.
Ing. Mag. Georg Tinschert
Geschäftsführer Wittmann Battenfeld GmbH
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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40 Jahre Österreichische Kunststoffzeitschrift
In Zeiten der Wirtschaftskrise blickt man gerne 40 Jahre zurück. Die Österreichische Kunststoffzeitschrift startete in einer Boom-Phase der Kunststoffindustrie. Zuwachsraten bei Kunststoffrohstoffen und -waren von über
20 % waren damals nichts Besonderes. PVC war der wichtigste im Land erzeugte thermoplastische Rohstoff, die
erste Anlage zur Erzeugung von Hochdruckpolyethylen ging in Betrieb. Die Produktionskapazitäten waren fast
durchwegs voll ausgelastet. Der Pro-Kopf-Verbrauch an verarbeiteten Kunststoffen lag bei 33,3 Kilo.
Die Ausbildung auf dem Gebiet der Kunststoffverarbeitung erhielt neue gesetzliche Grundlagen. So wurde
für eine akademische Ausbildung die Studienrichtung „Kunststofftechnik“ an der Montanistischen Hochschule
in Leoben eingerichtet und für die betriebliche Lehrausbildung die Lehrberufe „Kunststoffverarbeiter“, „Formenbauer für Kunststoff- und Kautschukverarbeitung“ und „Kunststoffapparatebauer und Auskleider“ verankert.
Der Aufschwung der Kunststoffe setzte sich bis heute fort. Einige Unterbrechungen, wie 1975 und 1977/78, waren nur ein kurzes Verschnaufen auf dem Weg nach oben. Weltweit hat der Kunststoff in der zweiten Hälfte der 80er Jahre volumenmäßig den Stahl als wichtigsten Rohstoff abgelöst. Heute beläuft sich der Produktionswert der Branche (Rohstoff und Verarbeitung) auf 6,2 Milliarden Euro. In den
letzten 40 Jahren hat er sich damit mehr als verzwanzigfacht.
War das 20. Jahrhundert das Jahrhundert in dem der Kunststoff groß geworden ist, so wird das 21. Jahrhundert ebenfalls ein Zeitalter
des Kunststoffes sein. Denn alle Lösungen für technische Probleme werden Kunststoffe benötigen.
Auch wenn die Zeiten für Teile der Branche jetzt besonders turbulent sind, die österreichische Kunststoffindustrie ist gut aufgestellt,
um auch in Zukunft ihren Beitrag zu Wohlstand und Fortschritt zu leisten und freut sich, dabei von der Österreichischen Kunststoffzeitschrift begleitet zu werden.
Ing. Thomas Rhomberg
Obmann der Berufsgruppe Kunststoff verarbeitende Industrie im Fachverband der chemischen Industrie Österreichs (FCIO)
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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Biesterfeld Interowa
Unsere Produkte sind
so vielfältig wie unsere
Mitarbeiter!
Bei der Kundenbetreuung stützen wir uns auf 2 wichtige Säulen, unsere
kompetenten Mitarbeiter und unser komplettes Produktportfolio, meint
Ing. Mag. Lukas Donati, der Geschäftsführer der Handelsfirma Biesterfeld
Interowa.
TECHNISCHE KOMPETENZ
Ing. Mag. Lukas Donati
Wir sind Ihr qualifizierter
Entwicklungspartner.
Unsere Kunststoffspezialisten begleiten
Sie bei der Lösung Ihrer Aufgabe von der
Idee bis zur Serienreife. Die Beratung umfasst alle Bereiche einer Entwicklung inklusive der Durchführung von Laboranalysen
und der Anwendung von CAE-Technologien. Wir legen Wert auf bestens ausgebildete und kompetente Mitarbeiter. Lebenslanges Lernen ist ein wesentlicher
Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Dies betrifft nicht nur die laufende Fortbildung unserer Fachkräfte, sondern
auch den Wissenstransfer vom Lieferanten
zum Kunden durch Seminare und persönliche Gespräche.
KOMPLETTES PRODUKTPORTFOLIO
Wir haben den optimalen Kunststoff für
Ihre Anwendung.
Wenn Sie gerade an einem neuen Projekt arbeiten, ist die Materialfrage von großer Bedeutung. Sie benötigen eine Lösung,
die Ihren technischen Anforderungen entspricht und einen Preis, der sich für Sie
rechnet. Durch unser komplettes Produktprogramm bieten wir Ihnen objektive Lösungen nach Maß. Unser umfassendes
Portfolio besteht aus Spitzenprodukten im
Bereich Kunststoff. Die hohe Qualität unserer Polymere gibt Ihnen die Sicherheit,
die Sie für Ihre Anwendung und Produktion benötigen, um am Markt konkurrenzfähig und erfolgreich zu sein.
VERLÄSSLICHER SERVICE
Wir bieten Ihnen zuverlässige Lösungen.
Ein klar definierter Ansprechpartner
entwickelt gemeinsam mit Ihnen die Serviceleistungen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen. Unser Netz an flexiblen Logistikpartnern und eine optimal strukturierte
paneuropäische Lagerorganisation ermöglichen die rasche Erfüllung individueller
Kundenwünsche. Unsere Kunden profitieren von einer schlanken Organisation mit
kurzen Entscheidungswegen basierend auf
einem prozessorientiertem Qualitätsmanagement zertifiziert nach ISO9001:2000.
Die langjährige, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden und
Lieferanten garantiert einen Kompetenz-
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Biesterfeld Interowa
Fotos: F. Michaeler – Biesterfeld Interowa
vorsprung um unterschiedlichste Anforderungen optimal zu bedienen.
Wir haben bereits Geschichte
Interowa wurde 1946 als Interowa (Internationale Rohwaren) Handelsgesellschaft gegründet und ist seit mehr als 50
Jahren als Kunststoffdistributor am österreichischen Markt und in den Ländern Zentral- und Südosteuropas tätig. Seit 2000 ist
unser Unternehmen Teil der international
tätigen Biesterfeld Gruppe mit Hauptsitz
in Hamburg. Das Traditionsunternehmen
Biesterfeld wurde bereits 1906 gegründet
und ist mit Biesterfeld Plastic Europas führender Distributeur für Kunststoffe.
Märkte
Biesterfeld Interowa betreut heute von
Wien aus, mit über 40 Mitarbeitern in
Verkauf und Technik, neben dem österreichischen Heimmarkt auch die Länder:
Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien,
Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Serbien,
Montenegro und Mazedonien.
Wir verfügen in allen von uns betreuten
Ländern über ein Netz von äußerst fle-
xiblen Logistikpartnern und eine gut strukturierte Lagerorganisation für die Lieferung
von Standard- und Spezialpolymeren. So
können wir unsere Kunden im In- und Ausland optimal betreuen.
Optimale Betreuung der
Kunststoffindustrie
Sehr früh schon spezialisierte sich unser
Unternehmen auf den Vertrieb von Kunststoffen und seit den 50er Jahren wurde
kontinuierlich am Aufbau eines Vertriebsprogramms gearbeitet, welches die Bedürfnisse der Kunststoffindustrie auf dem Sektor Thermoplastische Kunststoffe abdeckt .
Heute können wir unseren Kunden ein
komplettes Produktprogramm anbieten,
welches von Standardkunststoffen bis zu
Hochleistungswerkstoffen reicht. Wir kooperieren in allen Produktsegmenten mit
führenden internationalen Kunststoffkonzernen
Neu auf der Biesterfeld Homepage
Detaillierte Produktinformationen mit
einem Klick! Registrieren Sie sich unter
www.biesterfeld-plastic.com und testen
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Sie den neuen Produktnavigator. Sie finden
unser gesamtes Produktangebot, selektierbar nach Produktnamen, Polymerfamilie,
Anwendung oder Verarbeitungsmethode.
Die Eigenschaftssuche erlaubt es Ihnen mit
konkreten Werteangeben ein für Ihre Zwecke geeignetes Produkt aus unserem Sortiment auszuwählen.
Biesterfeld Interowa GmbH & Co KG
Bräuhausgasse 3-5
1050 Wien
Fon: +43/1/512 35 71-0
Fax: +43/1/512 35 72 -100
e-mail: [email protected]
www.interowa.com
www.biesterfeld-plastic.com
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A.R.Peißig – Dolder
Wir gratulieren der Österreichischen
Kunststoffzeitschrift
zum
40-jährigen Bestehen!
Additive.Rohstoffe.Polymere
A.R.Peißig – Dolder
Zwei Namen – eine gemeinsame Zukunft
Im April diesen Jahres war es soweit. Die A.R.Peißig
GmbH in Großweikersdorf, vor mehr als 12 Jahren von
Ing. Werner Peißig gegründet und vorallem als Distributor
für Baerlocher und Evonik in der PVC-Industrie als verlässlicher und kompetenter Partner bekannt und erfolgreich,
und die Dolder GmbH in Wien, die 1998 gegründete Österreich-Tochter der schweizer Dolder AG, verschmolzen zur A.R.Peißig-Dolder GmbH, und der Name ist Programm. Beide Unternehmen brachten ihre Vertretungen
und Mitarbeiter mit ein und so entstand ein aufgrund des
breiten Produktprogramms und der damit abgedeckten
Anwendungern unentbehrlicher Partner der kunststoffverarbeitenden Industrie in Österreich und Südosteuropa.
Mehrheitseigentümer und Geschäftsführer Ing. Werner
Peißig dazu: „Wie gut sich beide Unternehmen ergänzen,
hat sich bereits nach kürzester Zeit bei Gesprächen mit
Kunden gezeigt, wo wir durch das umfassende Produktprogramm mehr und wesentlich effizientere Lösungen anbieten konnten. Kurzum, eine eche Win-Win-Situation!“
Wie breit das Unternehmen nun aufgestellt ist, lässt
sich anhand der Namen der vertretenen Lieferanten mehr
als erahnen:
Baerlocher – Stabilisatoren, Gleitmittel, Additive
CIL – Cilbond® Haftvermittler
Cristal-Millennium – TiO2
CTS – TPE’s
www.arpeissig-dolder.at
A-3701 Großweikersdorf Trabauerstraße 3
AUSTRIA
T +43 2955 71500
F +43 2955 71500-9
Evonik – Acrylat-Modifikatoren, PEEK, PPA
Genovique – phtalatfreie Weichmacher
Melitek – Spezial-Compounds für Medizinanw.
Mineraux-AGS – Kaolin
Polykemi – Spezialitäten-Compounds
Reverté – CaCO3
RTP – Hochleistungs-Polymer-Compounds
Selar® RB – Barriere-Kunststoffe
So.g.i.s. – Metallseifen, Fettsäuren
Stanelco – biologisch abbaubare Kunststoffe
Wunsiedel Mastertec –
Pigmentmischungen, Master­batches
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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Haidlmair Werkzeugbau
40 Jahre ÖKZ – 30 Jahre Haidlmair Werkzeugbau
Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. In diesem Jahr sind nicht nur die 40 Jahre der ÖKZ
zu feiern, sondern auch 30 Jahre Werkzeugbau
Haidlmair. 30 Jahre, in denen der oberösterreichische Familienbetrieb zu einem weltweit
führenden Hersteller von Spritzgießwerkzeugen für Container aus Kunststoff aufgestiegen
ist, mit insgesamt sieben Teilbetrieben, rund
500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von
rund 60 Millionen Euro. Weltweit gibt es kaum
einen Supermarkt ohne Getränkekiste aus
einem Haidlmair-Spritzgießwerkzeug – von
Mineralwasser oder Softdrinks bis zu Bier und
Wein. Da zum Trinken auch Essen gehört, ist es
nur logisch, dass auch Brot und Gebäck, aber
auch Obst und Gemüse und so mancher Fisch
in Behältern aus Haidlmair-Spritzgießwerkzeugen transportiert und präsentiert werden.
Mehrwert für das Getränkemarketing
Josef Haidlmair: „Wir gratulieren
der ÖKZ zu ihrem 40-jährigen
Bestehen. Sie hat unsere 30 Jahre
Unternehmensgeschichte als verlässlicher und aufmerksamer Medienpartner begleitet. Zum Geburtstag wünschen wir uns und
ihr, dass sie uns auch über Österreich hinaus zu unseren internationalen Kunden begleiten könnte
– und das für mindestens weitere
40 Jahre.“
Das Haidlmair-Know-how beschränkt sich nicht
nur auf Einkomponenten-Flaschenkästen, die
die Flaschen aufnehmen und schützen. Im Angebot sind auch Containerversionen, mit denen
das Produkt­image vermittelt und das Marketing
unterstützt wird, zum Beispiel durch die Kombination mit multicolor bedruckten Dekor­folien
(In-mould labeling) und/oder durch die färbige
Mehrkomponentenausführung im Corporate
Design des Getränkeherstellers. Aktuelle Beispiele für die Haidlmair-Kompetenzen sind die
Bierkästen der Marken „Bitburger“, „Beck´s“
oder „Warsteiner“ oder für das oberösterreichische Zipfer Bier.
Effizienz für Container
Haidlmair-Technik ist auch in der Produkt­
logistik anzutreffen, und zwar zur Herstellung
von Transportboxen, die sich durch eine besonders hohe Abmessungspräzision und exak­
te Schnittstellen zu den meist automatisierten
Transportsystemen auszeichnen. Die Assistenz bei der Adaptierung der Behälterdesigns an die spezifischen Anforderungen ist ein
wesentlicher Teil des Leistungs­angebots von
Haidlmair.
Kapazitäten für kubische Teile aller
Größen
Die Haidlmair-Kapazitäten sind ganz auf kubische und quaderförmige Formteile ausgerichtet, auch für Projekte mit großen Dimensionen. Sie reichen bis zu Paletten und
Palettencontainern und erlauben auch die
Umsetzung von quaderförmigen Bauteilen
der besonderen Art, zum Beispiel Sickerwasserboxen für Drainagesysteme.
Doch auch andere Anwendungen außerhalb der Behälterindustrie profitieren von
dem in vielen Jahren angesammelten Container-Know-how. Beispiele sind HochleistungsSpritzgießwerkzeuge für Chassis und Gehäuseteile von Geschirrspülern oder Kopierern,
aber auch Wärmetauscher für Haushaltsgeräte oder Batteriegehäuse – und viele weitere
Formteile mit Ecken und Kanten.
www.haidlmair.at
I;D:[email protected]œ[email protected]
Kisten, Boxen, Behälter, Paletten aus Kunststoff sind unsere Welt.
Aber auch Chassis großer Haushaltsgeräte oder die Rahmen und Gehäuse von TV-Geräten
und Computer- Monitoren.
HAIDLMAIR GmbH
Haidlmairstraße 1, 4542 Nussbach, Austria
Tel.: +43 (0) 75 87 / 60 01, Fax:
+43 (0) 75 87 / 60 01-12
E-Mail: [email protected]
www.haidlmair.at
25 Jahre Erfahrung und die konsequente Spezialisierung auf Spritzgießformen für kubische
und quaderförmige Formteile haben uns zum Marktführer auf diesem Gebiet gemacht.
Unser Fokus sind mittlere bis große Spritzgießformen bis zu einem maximalen Gesamtgewicht von 70 Tonnen.
Formenbau ist für uns nicht ausschließlich Fertigungstechnik, sondern auch Anwendungstechnik auf hohem Niveau – vom Mehrkomponenten-Spritzguss, dem In-mould-labeling bis
zur Gas- oder Wasser-Injektionstechnik – wir bieten Ihnen Lösungen für ihre Produktideen.
Spritzgußformen von Haidlmair – Besseres können Sie für ihren Kasten nicht tun!
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Gewinnbringende
Beziehung...
Borealis ist ein führender Anbieter
innovativer, hochwertiger Kunststoffe. Wir
sehen es als eine unserer vorrangigsten
Aufgaben an, bei der Bewältigung
globaler Herausforderungen in den
Bereichen Infrastruktur, Automobile,
anspruchsvolle Verpackungen und
Basischemikalien einen Beitrag zu leisten.
Borealis gratuliert der Österreichischen
Kunststoff Zeitschrift zu ihrem 40.
Geburtstag. Wir freuen uns auf die
Zusammenarbeit heute und in der
Zukunft und anerkennen den wertvollen
Beitrag, den dieses Magazin in die Welt
der Kunststoffe einbringt.
Borealis nimmt sowohl bei einfachen
Produkten, die uns den Alltag
erleichtern, als auch bei bahnbrechenden
technologischen Neuentwicklungen eine
Vorreiterrolle ein.
www.borealisgroup.com
OKZ I-DE.indd 1 Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Österreichische
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Baytubes® in der Anwen­dung – verbesserte ­Energieeffizienz
Unter dem Motto „The Future is Nano“
präsentierte die Bayer MaterialScience AG
auf der „Nanotech 2009“ in Tokio technische Innovationen, die auf den Kohlenstoff-Nanoröhrchen Baytubes® (Carbon
Nanotubes, CNT) basieren. Im Fokus des
Auftritts stand eine Reihe neuer industrieller Anwendungen, die Entwicklungspartner
von Bayer MaterialScience mit Baytubes®
unter anderem für den Maschinenbau, die
Chemie-, Sportartikel- und Elektro-/Elektronikindustrie erarbeitet haben. „Am Beispiel
neuer CNT-verstärkter Aluminiumpulver
und von Rotorblättern für Windkraftanlagen wollen wir in Tokio herausstellen, welche Möglichkeiten unsere Kohlenstoff-Nanoröhrchen beispielsweise im Leichtbau
eröffnen, und so zu einer besseren Ener-
gieeffizienz und CO2-Bilanz beitragen“,
erklärte Martin Schmid, Leiter des globalen
Geschäftes mit Baytubes®, im Vorfeld der
weltweit größten und wichtigsten Messe
zur Nanotechnologie. Die verstärkten Verbundmaterialien auf Basis von Baytubes®
und Aluminiumpulver bieten völlig neue
Konstruktionsmöglichkeiten im Leichtbau.
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Bayer-Inserat aus 1972.
„Grüne Kunststoffe“ für
den Klimaschutz
Effektiver Klimaschutz und die Suche
nach Alternativen zur Petrochemie sind
Schwerpunkte der Forscher von Bayer
MaterialScience. Im aktuellen Bayer-Forschungsmagazin „research“ berichten die
Wissenschaftler, wie sie nachwachsende
Rohstoffe als biologische Basis für hochwertige Kunststoffe nutzen, mit denen
„Bio-Matratzen“, „Bio-Fußbodenbeläge“
und „grüne“ Turnschuhe hergestellt werden können. Erdölbestandteile sind die
Basis von Polyurethanen und Polycarbonaten, also der beiden großen Kunststoffklassen, die Bayer MaterialScience herstellt.
Doch fossile Grundstoffe werden in Zukunft immer knapper und voraussichtlich
teurer werden. Nachwachsende Rohstoffe
bieten da eine ökologische und ökonomische Alternative. Denn sie sind CO2neutral und verringern die Abhängigkeit
vom Erdöl. Im Fokus der Entwicklungen
stehen die Polyurethane. In dieser Kunststoffklasse spielen pflanzliche Ausgangsprodukte wie Glyzerin oder Zucker bereits
seit langem eine wichtige Rolle. Auch Rizinusöl ist gut geeignet. Bayer verwendet das
Öl aus dem Samen des Wunderbaums (lat.
Ricinus communis) schon seit einiger Zeit
zur Herstellung von Polyurethanen für Autositze, Fußböden oder hochwertige Matratzen. Jetzt haben Bayer-Experten zudem
einen innovativen Prozess entwickelt, um
auch andere Pflanzenöle wie Raps- oder
Sojaöl zu Kunststoff-Komponenten mit
maßgeschneiderten Eigenschaften zu verarbeiten. Die „grünen“ Schaumstoffe, die
unter anderem in der Gebäudeisolierung
verwendet werden, enthalten einen Anteil von 10 bis 15 Prozent an nachwach-
senden Rohstoffen. Neben Zucker, Glycerin oder Rapsöl haben die Wissenschaftler
aber noch sehr viele andere Bio-Ausgangsstoffe im Blickfeld. Besonderes Augenmerk
gilt dabei dem Lignin, einem weitgehend
ungenutzten Abfallprodukt in der Papierindustrie. Dieses Biopolymer macht etwa
25 bis 30 Prozent der nicht-fossilen Kohlenstoffverbindungen auf der Erde aus: Lignin wäre somit eine fast unerschöpfliche
Rohstoffquelle.
www.bayer.at
Klima im Fokus:
Die Foto-Kollage
zum BayerKlimaprogramm
illustriert das
EcoCommercial
Building (oben
links), den Bayer
Climate Check für
Produktionsanlagen
(oben rechts), stressresistente Pflanzen
(unten links) und
Beiträge zur Nutzung
von Rapspflanzen für
Biokraftstoffe.
Fotos: Bayer
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Kolumnentitel
Vernetzung schafft
Wertschöpfung
Wir gratulieren sehr herzlich zum Jubiläum! – Gute Kommunikation ist ein wesentlicher Baustein in der Zusammenarbeit
und somit auch für die gesamte KunststoffBranche. Ein Danke für die engagiert gestaltete Informationsplattform. Alles Gute
und viel Erfolg für die weitere Zukunft.
Kommunikation verbindet: Zusammenschlüsse in Netzwerken ermöglichen die
Bündelung der Kräfte von regional und
überregional agierenden Wirtschaftstreibenden. Das gemeinsame Finden und
Heben von Synergiepotenzialen in Kooperationsprojekten sowie die wesentlich verbesserte Informationsbereitstellung tragen zu nachhaltigen Erfolgen bei: Höhere
Wettbewerbsfähigkeit, wachsende Wertschöpfung, gesteigerte Innovationskraft
und Standortsicherheit.
Die Kunststoffbranche ist durch einen
gemeinsamen Rohstoff definiert. Es zeigen
sich hierarchische Wertschöpfungsnetzwerke. Für eine reine Produktionsbranche sind solche Wertschöpfungsketten,
die ähnlich einem Flusssystem keine zyklischen Strukturen aufweisen, effizient
und effektiv. Zugleich ist es schwer, in derartigen Strukturen Innovationen durchzuführen, da Feedbackschleifen fehlen.
Der Kunststoff-Cluster, einschließlich der
ITG Salzburg und ecoplus, der Wirtschafts­
agentur des Landes Niederösterreich, fördern, initiieren und koordinieren regional
und überregional die Zusammenarbeit von
Unternehmen sowie von Technologietransfer-Einrichtungen.
plastics
und überregionale Umsetzungsmöglichkeiten. – Und damit nahezu unbegrenztes
Kooperationspotenzial: Ein klarer Mehrwert für Unternehmen, die als Partner vernetzt sind.
Eine kürzlich durchgeführte Studie bestätigt die hohe Bindung und Loyalität der
Partner sowie die Zufriedenheit: Leistungen
im Bereich von Kooperationen werden als
besonders wichtig erachtet, insbesondere
die Hilfestellung und das Bemühen vom
Erstkontakt bis zum Projektabschluss.
Die dabei erwartete Diskretion, das
Vertrauen und die Professionalität sowie
Handschlagqualität und individuell maßgeschneiderte Zusammenarbeit werden
voll erfüllt.
Es gilt aktuell, die herausfordernden
Rahmenbedingungen neu zu interpretieren und betriebsintern die entsprechenden
Weichenstellungen für die Zukunft vorzusehen: marktorientierte Qualifizierungsmaßnahmen, Benchmarking und damit die
Optimierung der eigenen Abläufe sowie
neue Trends und Chancen im Rahmen von
F&E-Kooperationsprojekten als Innovation rechtzeitig wahrzunehmen. Neue Bereiche können gemeinsam durch eine entsprechende Themenführerschaft bearbeitet
werden. Networking und Kontaktpflege
gewinnen damit auch weiterhin an Bedeutung.
Optimale Rahmenbedingungen für
punktgenaue Maßnahmen
Mehr als 400 Partnerbetriebe bilden mittlerweile das größte Netzwerk für
Kunststoff-Technologie im Herzen Europas: Regionale, fachkompetente Zusammenarbeit für bundesländerübergreifende
www.kunststoff-cluster.at
Deine Top-Zukunft:
Karriere in der Kunststoffbranche
www.kunststoffstandort.at
Matura - was nun?
NEUES Studium Kunststofftechnik ab WS 2009/2010 an der
Johannes Kepler Universität Linz (www.jku.at/kunststofftechnik)
FH-Studiengang Material- und Verarbeitungstechnik an der
Fachhochschule Wels (www.fh-ooe.at/mvt)
INFOHOTLINE: 0732/79810-5121
Mittwoch von 9 bis 14 Uhr
Praher ist mittlerweile nicht nur
Spezialist in Sachen Kunststoff- und
Spritzgießtechnik, sondern vielmehr auch
Dienstleistungsservice und Systemlösungslieferant für individuelle Bedürfnisse, von der
Artikelkonstruktion über Werkzeugbau zur
Produktion und letztendlich zum ausgereiften Produkt inklusive umfassender
Assembling Lösungen.
Dieses Projekt wird mit Mitteln des
Landes Oberösterreich gefördert
Füller ???????
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
In einer kleinen Betriebsstätte am
Rande von Schwertberg erblickte erstmals
ein Kugelhahn aus Vollkunststoff – zur
Gänze entwickelt und produziert in
Österreich – das Licht der Welt.
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Praher Kunststofftechnik GmbH
Poneggenstraße 5, 4311 Schwertberg, OÖ
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[email protected]
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Gabriel-Chemie
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Kolumnentitel
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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Sabic Innovative Plastics
SABIC Innovative Plastics
Interview mit Guus Boekhoudt, General
Manager Performance Compounding Europe
bei SABIC Innovative Plastics
Welche Entwicklung auf dem Gebiet der
Kunststoffe erachten Sie als die Wichtigste
in den vergangenen 10 Jahren?
Innovation hat bei uns eine lange Tradition, zurückgehend auf 1950 als Lexan entwickelt und in den Markt eingeführt wurde.
Seither gab es eine Reihe von Entwicklungen – Noryl 1960 und Valox Anfang
der 70er Jahre. In den 70er Jahren kamen
verschiedene Blends wie Xenoy® PBT/PC,
Noryl GTX® und Cycoloy®. Seit einigen Jahren wurde Hauptaugenmerk auf Copolymere wie Lexan EXL und den Hochtemperaturwerkstoff Extem® gelegt. Mitte der 90er
Jahre beschleunigten sich die Entwicklungsschritte, was besonders auf einige Akquisitionen zurückzuführen ist. 1988 ermöglichte
der Erwerb von Borg Warner eine Zunahme
der Cycoloy-Produktion und 2002 erweiterte LNP unser Portfolio an Spezialcompounds. Am wichtigsten aber ist der deutliche Anstieg firmeneigener Entwicklungen
wie das leitfähige Noryl GTX, Ultem und
Extem. Unser Technologie-Team setzt diese
Anstrengungen mit neuen Untersuchungen
auf Gebieten wie Nachhaltigkeit, Rezyklate
und biobasierte Kunststoffe fort. Unsere Innovationskraft wird sowohl von Entwicklungen wie Nanotechnologie, Biochemie
oder funktionellen Kunststoffen als auch
von Voraussetzungen wie Nachhaltigkeit,
Zunahme des Alters der Bevölkerung und
Sicherheit getrieben.
Aus diesen Beispielen sehe ich die bedeutendsten Entwicklungen bei Karosserieteilen, Verscheibungen, Farben und bei
unserem iQ-Portfolio für Nachhaltigkeit.
Das iQ-Produktportfolio stellt einen deutlichen Technologiedurchbruch dar. Es umfasst Valoy iQ und Xenoy iQ, Kunststoffe,
die Polyester aus Abfällen (PET-Flaschen)
enthalten, die ursprünglich für die Deponierung gedacht waren. So können wir
Abfälle, Energie- und Kohlenwasserstoffverbrauch, sowie den CO2-Ausstoß in die
Umwelt, verringern.
Vor rund zweieinhalb Jahren kamen
unsere ersten Produkte mit iQ-PBT auf
den Markt und die Produktvielfalt wurde
schrittweise erweitert. Bei unserem Produkt Valox bieten wir Schlagfestmodifizierungen, Typen für die Elektroindustrie,
farb- und wetterstabile Sorten und Materialen für den Kontakt mit Lebensmitteln
an. Zu letzterem ist zu bemerken, dass wir
die Zulassung in Europa und Japan bereits
erreicht haben und an der US FDA-Zulassung arbeiten. Für unser Produkt Xenoy
liegt der Fokus auf schlagfeste und mineralgefüllte Produkte, wobei die High Modulus Ductile-Technologie (HMD) auf iQPBT angewendet wird.
Um eine unverwechselbare Rückleuchte für ihr neues kompaktes ix-onic SUV-Konzept zu schaffen,
hat die Hyundai Motor Company mit SABIC Innovative Plastics zusammengearbeitet und benützt
die Vorteile des Polycarbonats Lexan GLX* für die Exatec E900-Verscheibungen.
Welche Dienstleistungen kann SABIC seinen Kunden anbieten?
SABIC IP bietet seinen Kunden ein umfassendes Service an. Mit 9 500 Mitarbeitern und Produktionsstätten in 25 Ländern
haben wir eine globale Reichweite mit regionaler Kundenunterstützung. Sieben
Global Application Technology (GApT)
Centers auf dem letzten Stand der Technik
sind strategisch weltweit verteilt, um das
Wachstums unserer Produkte und die Erfordernisse unserer Kunden bei Entwicklungen von Anwendungen zu erfüllen. In
Bergen op Zoom haben wir zum Beispiel
drei GApT-Center, die auf Automobil-Verscheibung, Karosserieteile, Strömungstechik und alternative Energien konzentriert
sind. Farbe ist eine wichtige Produkteigenschaft im Markt und wir unterstützen unsere Kunden mit drei Customer Innovation
Centres und mit dem Online-Portal ColorExpress.
Was sind die größten Herausforderungen
für Rohmaterialhersteller in den kommenden Jahren?
Das Marktumfeld ist für die gesamte Industrie aufgrund von Preis- und Kapazitätsschwankungen schwierig. Die gegenwärtige Wirtschaftsschwäche bringt
zusätzliche Herausforderungen. Um diesen gerecht zu werden verbessern wir unsere eigenen Prozesse und geben unseren
Kunden was sie brauchen. Schon jetzt und
in Zukunft werden wir noch stärker mit unseren Kunden zusammenarbeiten um innovative neue Anwendungen mit unserem
breiten Portfolio bedienen zu können.
Hat SABIC einen Anwendungsschwerpunkt und wird sich die derzeitige wirtschaftliche Lage darauf auswirken?
•Wir erweitern und investieren laufend in
unser Produktangebot für den Gesundheitsbereich. Wir stärken unsere Position in der Elektroindustrie um unseren
Kunden beim Wachstum in diesem Segment zu helfen.
•Wir schaffen für unser Centre of Excellence in Bergen op Zoom neue Versuchsanlagen für die Strömungstechnik.
•Automobilanwendungen nehmen weiterhin einen wichtigen Stellenwert bei
uns ein – unser Produktportfolio passt in
diesen Anwendungsbereich.
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Sabic Innovative Plastics
sondern auch für das Design bei Aufrechtden Kunden eine bisher nicht erreichKönnen Sie uns einen kurzen Einblick in
erhaltung des Umweltgedankens.
bare Wettbewerbsfähigkeit in bestehendie Logistik bei SABIC geben?
den und neu entstehenden Märkten zu
Welche interessanten Entwicklungen könSABIC IP verfügt über ein weltweit aussichern.
nen Ihre Kunden von SABIC in den nächgezeichnet organisiertes Logistikmanagesten 12 Monaten erwarten?
•Wir führen das biobasierte LNP® Therment, kombiniert mit hervorragender lomocomp in den Markt ein, dem Curauákaler kaufmännischer und technischer
•Wir erwarten gespannt die InbetriebFasern und Holzmehl als natürliche VerUnterstützung. Zusätzlich gehen wir stranahme unserer Ultem-Produktion in
stärkungsmittel beigesetzt sind: eine
tegische Partnerschaften mit Distributoren
Cartagena, Spanien. Ultem ist unser beVerbindung von ökologisch fortschrittein, die unsere Reichweite auf Kunden auskannter Kunststoff, bei unseren Kunden
lichen und herausragenden Hochleisdehnt, die wir normalerweise nicht anspreseit Jahren für Verlässlichkeit und hohe
tungseigenschaften. Wir werden auch
chen könnten. Wenn wir direkt beim KunLeistungsfähigkeit für Hochtemperatuweiterhin in übergreifende Technoloden sind, ihn unterstützen, mit ihm an den
ranwendungen bekannt ist. Wir bauen
gien wie Energiegewinnung aus SolarAnwendungsentwicklungen arbeiten und
diese Spitzentechnologie mit Ultemund Photovoltaikanlagen investieren.
damit die beste Qualität und die ­rascheste
Verbundstoffen, Fasern und Schäumen
Markteinführung erreichen, ist dies eine
aus, die speziell dafür entwickelt sind,
n
Win-Win-Situation.
Wie steht ein globales Unternehmen wie SABIC zur Verantwortung für die Umwelt?
Das Thema Nachhaltigkeit ist
für unser Unternehmen nicht
neu. Seit langem setzen wir
viel Energie in diese Thematik
und bieten eine Reihe von Lösungen. Wir bieten eingefärbtes
Granulat an, welches Lackieren
nicht mehr erforderlich macht.
Wir stellen leitfähige Kunststoffe
her, die die Wirksamkeit der Lackierung verbessern, sofern
diese überhaupt noch erforderSeit 36 Jahren ist Plastoplan Distributor von SABIC Innovative Plastics. Eine
lich ist - die Emissionen werden
dadurch verringert. Weiters bieVerbindung die für den Kunststoffmarkt in Österreich und anderen europäischen
ten wir leichte Kunststoffe an,
Ländern zukunftsweisend ist. Eine kontinuierliche Qualität, langjähriges know-how und
die dazu beitragen, den Treibeine faire Preisgestaltung sind Grundlage für diese erfolgreiche Zusammenarbeit.
stoffverbrauch von Fahrzeugen
zu senken. Die Anwendung unPlastoplan bietet aber noch mehr:
serer Kunststoffe erlaubt nicht
9 Kunststoffrohstoffe von namhaften Herstellern
nur Freiheit für die Verarbeitung
9 ein Labor für alle Ihre Untersuchungen
9 SAX Batch für alle Farben dieser Welt
9 eine Logistik die jederzeit für Sie den richtigen Kunststoff zur richtigen Zeit bereit
hält
9 ein Team von erfahrenen Mitarbeitern
Um die Ausstattung und Festig­keit
des medizinischen Unter­suchungs­
gerätes „Breastlight“ der PWB
Health Ltd zu optimieren, werden
die im Gesundheitsbereich eingesetzten Kunststoffe Lexan und
Cycoloy von SABIC Innovative
Plastics für das Gehäuse und die
Linsen des Gerätes verwendet.
Fotos: Sabic
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Schall – Messen für Märkte
20. Fakuma knackt 1000er-Marke!
Die Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung,
Fakuma, trotzt mit aktuell 992 teilnehmenden Firmen
der konjunkturellen Schwäche; mit 25% wieder hoher
Auslandsanteil
Die Spritzgießer – Messe Nr. 1 weltweit
Kunststoff–Technologien – Made by FAKUMA
Mit Stand Anfang Juni meldet die Projektleiterin der Fakuma, Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, Annemarie Lipp,
auch zur 20. Veranstaltung ein enormes Interesse: „Bis heute haben
sich 992 Unternehmen aus dem In- und Ausland fest angemeldet,
was in diesen wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten doch ein klares
Vorwärts-Signal darstellt. Zudem verzeichnen wir mit aktuell 758
inländischen und 234 ausländischen Ausstellern erneut eine hohe
Beteiligung aus Deutschland sowie allen relevanten Industrie- und
Schwellenländern. Wir sind sicher, noch vor der Sommerpause die
1000er-Marke nachdrücklich knacken zu können und versprechen
den Ausstellern wie den Fachbesuchern eine hochinteressante weil
klar technologie- und businessorientierte 20. Fakuma“.
20. Fakuma – praxisnahes Informations-Feuerwerk Das dem in der Tat und in der Praxis so sein wird, wird auch
daran deutlich, dass der private Messeveranstalter P. E. Schall
GmbH & Co. KG zur Jubiläumsveranstaltung, die vom 13. bis 17.
Oktober 2009 im hochmodernen und nochmals erweiterten Messezentrum Friedrichshafen am Bodensee stattfindet, eine wahres
Informations- und Kommunikations-Feuerwerk in Szene setzen
wird. So gibt es neben dem weltweit einzigartigen weil alle Branchensegmente umfassenden Ausstellungsangebot weitere Informations- und Austausch-Möglichkeiten; nämlich in Gestalt des
bewährten Ausstellerforums in Halle B5, der innovativen Themenparks Mikrosystemtechnik sowie Bildung + Forschung in Halle A6,
und nicht zuletzt über das nun bestens etablierte Medium Kunststoffe TV, das sein Studio ebenfalls in Halle B5 platziert.
20. Fakuma – alle Kunststoff-Technologien an Bord
Nachdem sich in verschiedenen Industriebereichen leichte Erholungstendenzen zeigen, dürfte davon als eine der ersten Branchen die Kunststoffverarbeitung profitieren. Denn die enormen
Bestrebungen nach Leichtbau, Funktionsintegration und Ressourcenschonung führen in vielen Fällen zur Substitution von Metallbauteilen und Blechbaugruppen – eben durch moderne und vielseitig anwendbare Hochleistungs-Kunststoffe. Diese wiederum
erfordern vielfach neue oder zumindest verfeinerte Werkzeugsysteme und Produktionseinrichtungen, womit sich der Interessenten- und Zielgruppen-Kreis bezüglich der Fakuma schließt. Zumal
sich der Bereich Kunststoffverarbeitung nur an der Fakuma über
alle Technologien wie Spritzgießen, Extrusionstechnik und Thermoformung erstreckt und für alle diese Segmente eine ideale Präsentations- und Business-Plattform bietet.
www.fakuma-messe.de
20. FAKUMA – Die internationale
Fachmesse für Kunststoffverarbeitung
Warenverzeichnis Kurzübersicht
• Spritzgießmaschinen
• Schweißmaschinen
• Extruder,
Extrusionsanlagen
• Messmaschinen,
Prüfgeräte
• Verarbeitungsmaschinen
• Recycling
• Maschinen und Ausrüstung zum Aufbereiten
• Peripheriegeräte
• Bearbeitungs- und
Veredelungsmaschinen
• Halb- u. Fertigerzeugnisse
• Werkzeuge, Bauteile
• Blasformmaschinen
• Roh- und Hilfsstoffe
• Pressen
• Dienstleistungen
13. – 17. Okt. 2009
Messe Friedrichshafen
w w w. f a k u m a - m e s s e . d e
Firmengruppe Schall
Die Schall-Gruppe organisiert an eigenen und fremden Messestandorten im In- und Ausland insgesamt 26 Messen und Ausstellungen nationaler und internationaler Ausprägung. Sechs davon
sind Publikumsmessen wie die Faszination Modellbau. Die übrigen 20 Veranstaltungen sind Fachmessen, die wichtige Branchen abdecken. Bei der Motek (Handhabungstechnik), Optatec
(optische Technologien) und Car & Sound (mobile Elektronik)
handelt es sich um weltweit führende Fachmessen. Die Fakuma (Kunststoffbearbeitung) und die Blechexpo (Blechbearbeitung) gelten jeweils als Nummer Zwei ihrer Branche, die Control (Qualitätssicherung) als die Nummer Eins weltweit. Bei den
in Deutschland stattfindenden Messen beträgt der ausländische
Besucheranteil zwischen zwölf und 20 Prozent. Allein in Stuttgart belegten die Schall-Messen Motek, Control und Blechexpo
2007 eine Fläche von insgesamt 177 000 Quadratmetern – das
entspricht 19 voll belegten Hallen – und tragen damit wesentlich
zur Auslastung des Stuttgarter Messegeländes bei.
P.E. Schall GmbH & Co.KG
Tel.: +49 (0)7025 / 92 06-673 • Fax: +49 (0)7025 / 92 06-625
www.schall-messen.de
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Veranstalter:
P.E. Schall GmbH & Co. KG
Gustav-Werner-Straße 6 · D - 72636 Frickenhausen · Tel. +49 (0) 7025.9206 - 0
Fax +49 (0) 7025.9206 - 620 · [email protected] · www.schall-messen.de
Mitglied in den Fachverbänden:
Veranstaltungsort:
Messe Friedrichshafen GmbH · Neue Messe 1 · D - 88046 Friedrichshafen
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Mahle setzt auf gwk
Mahle setzt auf gwk
Maßgenauigkeit und Oberflächenqualität durch das „gwk-integrat-system“ verbessert
Fertigungszelle Saugmodulfertigung bei der Mahle Filtersysteme Austria GmbH in St. Michael.
Wie in allen großen Industriezweigen
nimmt der Konzentrationsprozess auch in
der Automobil- und Zuliefererindustrie zu.
Wer konkurrenzfähig bleiben will, muss
heute global denken und vernetzt handeln.
Der Mahle-Konzern hat die Globalisierung
frühzeitig als Chance verstanden und sich
so von einer kleinen Versuchswerkstatt
zum technologisch führenden Unternehmen entwickelt. Als weltweit führender
Systemlieferant und Entwicklungspartner
für die Kunden gibt das Unternehmen fortwährend Impulse für den Verbrennungsmotor der Zukunft. Inzwischen arbeiten
rund 48 000 Mitarbeiter für den MahleKonzern. Die weltweite ­ Zusammenarbeit
beginnt beim Informationsaustausch der
Forschungs- und Entwicklungszentren in
Stuttgart, Detroit, Northampton, Tokio,
Shanghai sowie São Paulo und endet bei
den strengen, international gültigen Qualitätsstandards.
Mahle Filtersysteme Austria GmbH in
St. Michael, Österreich wird unter dem
ÖNACE-Code 34.3 „Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen und Kraftwagenmotoren“ eingeordnet. Produziert
werden Anschraubfilter, Aluminiumdruckgussfilter, Innenraumluftfilter, Saugmodule, Kraftstoffleitungsfilter sowie Filtereinsätze für Luft, Öl und Kraftstoff für Pkw und
Nutzfahrzeuge. Die Fertigung in den insgesamt zehn Fertigungsbereichen erfolgt
zum Teil im 3-Schichtbetrieb.
Im Bereich Saugmodulfertigung FB 7 arbeitet Mahle mit 12 Spritzgießmaschinen
mit einer Schließkraft von 500 bis 1000
Tonnen. PA 6.6 mit Glasfaser und Mine-
ralstoffadditiven werden auf hochwertigen
Spritzgießmaschinen eingesetzt, unter anderem Krauss-Maffei und Engel. Technologisch sehr anspruchsvolle Saugmodule
für die Luftversorgung von Verbrennungsmotoren werden hier mit dem Ziel gefertigt, optimierte Emissions-, Leistungs- und
Drehmomentwerte zu erreichen. Mahle
liefert ein Komplettsystem, bestehend aus
Luftführung, Luftfilter und Saugmodul
sowie zusätzlichen Akustikmaßnahmen
wie Resonatoren.
Die Prozesssicherheit steht bei Mahle
an oberster Stelle. Das Unternehmen arbeitet in Österreich auf Top-Niveau: Hohe
Anforderungen werden tagtäglich an die
Maßgenauigkeit und Oberflächenqualität
gestellt. Dabei setzt Mahle auf die Kompetenz und Erfahrung der gwk Gesellschaft
Wärme Kältetechnik mbH, dem innovativ
führenden Systemlieferanten für die Temperierung und Kühlung.
Formteileigenschaften verbessern
und Zykluszeit optimieren
Durch die immer höheren Anforderun­gen
an heutige Bauteile und die enormen Qualitätsansprüche, werden die Themen Mehrkreistemperierung, energiesparende Kühlung und Sicherstellung der Wasserqualität
immer wichtiger. Ohne eine entsprechende
Technik sind Optimierungen der Formteilqualität nicht möglich. So ist es auch bei
Mahle, deren Ingenieure sich frühzeitig an
die anerkannten Spezialisten für Temperierung und Kühlung der gwk wandten. „Mit
den zuverlässigen gwk-Geräten sowie der
guten Beratungs- und Serviceleistung durch
Ing. Robert Gstaltmaier vor Ort waren wir
bisher stets zufrieden, deshalb haben wir
die gwk beauftragt, für unsere Prozesse ein
ganzheitliches Konzept zu erarbeiten“, begründet Uwe Lercher aus der Fertigungsplanung die Entscheidung für die gwk als
Partner.
Um den Anforderungen dieser HighendAnwendung Rechnung zu tragen, wurde
der Einsatz des Mehrkreistemperiersystems integrat 40 beschlossen. Mehrkreisgeräte ermöglichen es, Formteileigenschaften
wie Festigkeit, Oberflächengüte, Maßhaltigkeit und Entformbarkeit gezielt zu beeinflussen und gleichzeitig die Zykluszeit
zu optimieren, indem sie unterschiedliche
Fließweglängen und Wanddicken sowie
örtliche Heißkanaleinflüsse im Werkzeug
thermisch kompensieren. Zusätzlich können sie das Temperaturgefälle zwischen
benachbarten Temperierkanälen und einer
eventuell vorhandenen ungünstigen Ausführung des Temperierkanallayouts in gewissem Maße ausgleichen.
Die Basisdaten für die Auslegung des
Temperiersystems lieferte die thermische
Analyse des Formteils und des Spritzgießwerkzeugs. Da die Anordnung der Temperierkanäle konstruktiven Randbedingungen
unterliegt und sich bei jedem Verbraucher
unterscheidet, muss das Temperiersystem
eine hohe Flexibilität aufweisen. Insbesondere bei hohen Anforderungen an die
Oberflächenqualität, Maßhaltigkeit und
Spannungsfreiheit von technischen Formteilen ist der Einsatz einer segmentierten
Werkzeugtemperierung
unumgänglich.
Speziell bei Sonderverfahren der Spritzgießtechnik wie zum Beispiel Mehrkomponentenspritzguss und Umspritzen von
metallischen Einlegeteilen muss der Verarbeiter die Möglichkeit haben, einzelne
Werkzeugsegmente differenziert mit unterschiedlichen Temperaturen zu beaufschlagen Die einzelnen Systembausteine lassen sich dann sowohl unter technischen
wie auch unter ökonomischen Gesichtspunkten an den Verarbeitungsprozess anpassen.
Mit dem Modell integrat 40 kommt ein
modular aufgebautes Temperiersystem zum
Einsatz, bei welchem je Turm/Ständer bis
zu sechs völlig unabhängig voneinander
zu betreibende Temperierkreise platzsparend in Produktionszellen integriert werden
können. In Verbindung mit der standardmäßig eingesetzten stetigen Heizungsregelung wird so äußerst Energie sparend ein
homogenes Temperaturprofil an der Formnestoberfläche erzielt. Alle Prozessdaten
werden auf einem Touchscreen mit Farbdisplay numerisch und grafisch dargestellt.
Verschiedene, passwortgeschützte Bedienerebenen erlauben einen sicheren Betrieb
mit speicherbaren Prozessparametern.
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Mahle setzt auf gwk
Energieeffizienz im Spritzgussbetrieb durch Einsatz der gwk-Systemlösung.
integrat 40: modular auf­gebautes, in
den Gesamtprozess integrierbares Mehr­
kreistemperiersystem für die segmentierte
Tempe­rierung.
Über eine Schnittstelle zur Maschinensteuerung oder einen USB-Anschluss können
die Daten auf externe Datenträger übertragen werden.
Im Fertigungsbereich FB 7 von Mahle
kommen pro Maschine 24 Temperierkreise
(je zwölf Kreise auf der Düsen- und Auswerferseite) des integrat 40 zum Einsatz.
„Dieses System ist genau das richtige Konzept für uns. Zum einen bringen die Modularität, die Durchflussmengenmessung und
die Schnittstelle große Vorteile bei der Produktionsplanung. Zum anderen erreichen
wir schnell die gewünschte Maßgenauigkeit und Formteilqualität, sowie optimale Zykluszeiten und dauerhafte Prozesssicherheit“, begründet Uwe Lercher die
Entscheidung.
rierte Werkzeugeinsätze hergestellt werden. Helmut Gries: „Diese umfassende
Leistungs- und Produktpalette der gwk bietet dem Spritzgießer die Möglichkeit zum
einen die Zykluszeiten massiv zu reduzieren und gleichzeitig die Qualität seiner
Produkte entscheidend zu erhöhen. Und
das hat zur Folge, dass die Kosten deutlich
gesenkt werden können.“
Neben dem Produktbereich Werkzeugtechnik gehört auch ein eigener ServiceBereich zum Unternehmen. Diese bietet
praktische Lösungen aus einer Hand: von
der professionellen Ausführung aller Installations- und Wartungsarbeiten über die
verfahrenstechnische Prozessabwicklung
bis hin zur Einstellung optimaler Leistungsparameter durch die Reinigung und Konditionierung des Kühlwassers.
Die gwk gehört zu den führenden Herstellern von Temperiergeräten, Kältemaschinen und zentralen Kühlanlagen für die
Kunststoff verarbeitende Industrie und andere Industriebereiche. Über 300 Mitarbeiter entwickeln, fertigen und installieren
am Standort Kierspe komplette Prozesslösungen in kundenspezifischer Ausführung.
Zum Leistungsumfang gehören neben der
Lieferung von Geräten und Anlagen auch
die verfahrenstechnische Beratung und die
Ermittlung von Betriebskosten.
Autor: Nico Küls (Marketingleiter, gwk)
Kontakt: Ing. Robert Gstaltmaier Produktions- und Handelsgesellschaft mbH
Kreuzberg 72, A-5500 Bischofshofen
Tel.: + 43 64 62 32 79-70, Fax: -79
E-Mail: [email protected]
Internet: www.rggmbh.com
Firmensteckbriefe
Mahle Filtersysteme
Austria GmbH
St. Michael 19,
A-9143 St. Michael
Produktion von Komponenten
und Zubehör für die Kraftfahrzeug­
industrie
Produktportfolio: Anschraubfilter für Öl
und Kraftstoff, Kraftstoff­leitungsfilter,
Ölfiltermodule, Kraft­stoff­filtermodule,
Saugmodule, Filtereinsätze für Luft, Öl,
Kraftstoff, Innenraumfilter
[email protected] • www.mahle.at
Gute Beratung zahlt sich immer aus
Uwe Lercher ist mit der Beratung, Umsetzung und Serviceleistung der gwk-Vertretung Robert Gstaltmaier sehr zufrieden.
„Wir fahren seit Jahren mit dem Gespann
gwk und Ing. Robert Gstaltmaier sehr gut.
Die gwk bietet qualitativ hochwertige, flexible und zukunftsgerichtete Geräte und
Maschinen und Ing. Gstaltmaier sorgt hier
vor Ort für eine Top-Betreuung und einen
perfekten Service. Eine gute und zuverlässige Partnerschaft, die sicherlich noch weiter wachsen wird“.
Forciert wird diese Entwicklung bei
der gwk durch den Produktbereich Werkzeugtechnik, in den kavitätsnah tempeÖsterreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
gwk Gesellschaft
Wärme
Kältetechnik mbH
Friedrich-Ebert-Str. 306,
D-58566 Kierspe
Maschinenhersteller
Produktportfolio: Temperiergeräte,
Temperiermaschinen, Kühlanlagen,
Kältemaschinen, Wasseraufbereitung,
Werkzeugreinigung, Werkzeugtechnik
Uwe Lercher (links) und Robert Gestaltmaier
arbeiten seit Jahren erfolgreich zusammen.
[email protected] • www.gwk.com
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Engel trotzt der Krise
Engel trotzt der Krise
Mehr als 2000 Besucher bei Symposium in St. Valentin
Unter dem Motto „close to the customer. open to innovation“ fand am
27. und 28.Mai 2009 das Engel Symposium 09 statt. Engel präsentierte
17 innovative Exponate mit dem Fokus auf hohe Produktivität und wenig
Energieverbrauch. Mehr als 2 000 Besucher nahmen am Abendevent
mit Verleihung des Engel HL-Awards im Linzer Design-Center teil und
besuchten die Vorträge und Ausstellungen am Engel-Standort St.
Valentin.
Engel HL-Award 2009
Im Rahmen des Engel Symposiums 09 wurden die Engel HL-Awards 2009 verliehen.
Es wurden Unternehmen ausgezeichnet,
die in der Produktion Engel Spritzgießmaschinen mit holmloser Schließeinheit
einsetzen und das Konzept besonders innovativ und wirtschaftlich nutzen. Gold,
Silber und Bronze gingen – in dieser Reihenfolge – an die Braun GmbH in Walldurn, Deutschland, an die Oechsler AG
in Ansbach, Deutschland und an die Härter-Mecutec GmbH & Co KG in Albstadt,
Deutschland. Unter insgesamt 27 Einreichungen aus 8 Ländern kürte eine unabhängige Jury – Prof. Dr.-Ing. Elmar Moritzer von der Universität Paderborn, Alfred
A. Bulitz, Geschäftsführer der Gira, Giersiepen GmbH & Co KG sowie Dipl.-Ing.
Alexander Büchler, Senior Partner & Pu-
blisher hb media GmbH – die sechs „besten“ Konzepte. Bewertet wurde nach Fortschrittlichkeit der technischen Lösung und
nach dem wirtschaftlichen Vorteil im Vergleich zur Produktion mit konventionellen
Maschinen.
Platz eins ging an die Braun GmbH,
die ein Teil der amerikanischen Procter &
Gamble AG und ein Kompetenzzentrum
für Geräte zur Haar- und Körperpflege ist.
Das eingereichte Projekt demonstriert eine
innovative Methode zur Herstellung des
wasserdichten Gehäuses für das neue Silk
Epil 7000-Epiliergerät; es ist als 3-Komponententeil konzipiert. Dem entsprechend
groß, komplex und unübersichtlich ist das
Spritzgießwerkzeug. Der Clou der Anwendung ist die Verlegung der Fertigteile auf
der 4-Positions-Indexplatte direkt vor die
Augen des Maschinenbedieners. Dies er-
leichtert die Beurteilung der Formteilqualität durch den Maschinenbediener beim Anfahren und der Prozessoptimierung, bedarf
allerdings einer seitlichen Formteilentnahme was, da keine Holme im Weg stehen,
ohne Kunstgriffe möglich ist. Ein weiterer,
in diesem Fall ganz entscheidender Vorteil,
ist der voll nutzbare Werkzeugbereich, der
den Einsatz einer vergleichweise kleineren
Maschine zulässt. Dies war auch notwendig, da der Platz in der vorgesehenen „Maschinengasse“ und die begrenzte Deckenlast keine größere Maschine zugelassen
hätte.
Den zweiten Platz konnte die Oechsler AG für sich entscheiden. 1864 startete
Matthias Oechsler sein Unternehmen zur
Produktion von Knöpfen. Heute ist das Unternehmen für seine Branchenlösungen im
Automobilbau, der Medizintechnik, der
Dr. Peter Neumann, die Jury und jeweils zwei Vertreter der Preisträger bei der Verleihung des HL-Awards.
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Engel trotzt der Krise
Großes Interesse der Besucher an der Maschinenpräsentation in St. Valentin.
mobilen Kommunikation und der Industrietechnik bekannt. Bei dem ausgezeichneten Projekt geht es um die Herstellung
von Autoschlüssel-Gehäusen nach einem
von Oechsler patentierten Konzept. Eine
wesentliche Komponente dieses Konzepts
ist eine holmlose Engel victory 180 mit
vier Spritzaggregaten. Dies deshalb, weil
sie für das hoch komplexe 4-Komponenten
Spritzgießwerkzeug den besten Kompromiss von verfügbarem Aufspannraum zur
Schließkraft bot. Ein analoges Konzept auf
Basis einer Holm-Schließeinheit hätte eine
um eine oder zwei Stufen größere Maschine erfordert.
Den dritten Platz belegte die HärterMecutec GmbH & Co KG. Ausgezeichnet
wurde ein Anlagenkonzept mit der durchgängigen Nutzung des seitlichen ungehinderten Zugangs zur holmlosen Schließeinheit einer Engel e-victory 310/120 zur
Produktion von Steckfühlern für Luftmengenmesser. Mit diesem Anlagenlayout
konnten zwei Probleme erfolgreich gelöst
werden, erstens die Ausleger des Handlinggeräts möglichst kurz zu halten und so die
notwendige Einlegepräzision für die empfindlichen Metallkontakte zu maximieren
und zweitens die Anlagengesamthöhe gering zu halten – Mekutec nutzt Produktionshallen, die ursprünglich für eine andere
Verwendung und daher mit relativ niedriger lichter Höhe gebaut wurden.
Darüber hinaus wurden die Plätze vier
bis sechs mit Anerkennungsurkunden ausgezeichnet. Platz vier ging an die Eifler
Kunststofftechnik GmbH aus Bielefeld,
Deutschland. Die Urkunde für den fünften Platz erhielt die Leicht-Müller Syscotec
GmbH & Co KG aus Remchingen, Deutschland und Platz sechs ging an Kramski North
America aus Largo, Florida, USA.
Entwicklungen der Engel-Gruppe
Im Rahmen eine Pressekonferenz bestätigte
Dr. Peter Neumann, CEO Engel Holding
GmbH, dass die weiter anhaltende Rezession der Industrie nach wie vor heftig zusetzt. Nichts desto trotz konnte Engel seine
Marktanteile im vergangenen Geschäftsjahr deutlich steigern. Darüber hinaus
konnte aufgrund des außerordentlich positiven ersten Halbjahrs 2008/09 ein Umsatz von rund 591 Millionen Euro erzielt
werden. Gezielte Maßnahmen, die Investitionen beim Kunden erleichtern sollen,
Abendveranstaltung im Linzer Design-Center.
werden die Position von Engel am Markt
weiter stärken. Engel hat im vergangenen
Kalenderjahr 2008 seine Marktanteile in
Europa, Asien und Amerika deutlich ausbauen können. Trotz der einsetzenden Rezession und des massiven Nachfragerückgangs in der Spritzgießmaschinenindustrie
konnte Engel seinen Marktanteil in Europa
von 23 % in 2007 auf gut 27 % in 2008
steigern und seine Marktführerschaft weiter ausbauen. Der Grund für die deutliche
Marktanteilssteigerung in Europa liegt
unter anderem in der erfolgreichen Markteinführung der Engel duo pico von 450
bis 700 Tonnen Schließkraft und der vollelektrischen Engel e-max. In Nordamerika
wuchs der Marktanteil im Umsatz auf 11
%. und in Asien von gut 2 % auf knapp
4 %. Positiv hat sich hier die Produktion
von Engel China bemerkbar gemacht, die
zu einem ganz erheblichen Marktanteilswachstum bei Großmaschinen auf knapp
10 % in Asien geführt hat.
Darüber hinaus erzielte Engel im vergangenen Geschäftsjahr 2008/09 einen
Umsatz von rund 591 Millionen Euro.
Durch den deutlichen Umsatzanstieg im
ersten Halbjahr des Geschäftsjahres um
25%, konnte der Rückgang im 2. Halbjahr
nahezu ausgeglichen werden. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2007/08 betrug
der Umsatz weltweit 622 Millionen Euro.
Maßnahmenpaket für Mitarbeiter – Die
schwierige wirtschaftliche Situation weltweit schlägt jedoch auch bei Engel massiv
durch. Dem anhaltend schwachen Niveau
im Auftragseingang hat das Unternehmen
bereits durch zahlreiche Maßnahmen wie
Kurzarbeit, Aussetzungsverträge und Bildungskarenz entgegengewirkt. Eine weitere Anpassung der Personalkapazitäten ist
leider notwendig und unvermeidbar.
Verstärkung der Vertriebsaktivitäten weltweit
– Um seinen Kunden weiterhin langfristigen
Erfolg bieten zu können hat Engel in den
vergangenen Monaten sein weltweit flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz
weiter verstärkt. So wurde im März 2009
in Corona, Kalifornien ein neues Technical
Center eröffnet. Dort können Werkzeugversuche und Kundenschulungen durchgeführt werden. Es verfügt zudem über einen
Bestand von Ersatzteilen und dient der Unterstützung der Spritzgießverarbeiter aus
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Fotos: Engel
der westlichen US-Region. Trotz der extrem schwierigen Marktsituation in Osteuropa hat sich die Marktstellung der beiden
jüngsten osteuropäischen Vertriebsgesellschaften Engel Russland und Engel Rumänien deutlich verbessert. Mittlerweile konnte Engel Russland in Russland, der Ukraine
und Weißrussland die führende Marktposition im relevanten Markt einnehmen. In
dem noch stark von Zuwächsen aus der
Automobilindustrie geprägten, wachsenden rumänischen Markt hat Engel Rumänien seit Gründung im Oktober 2007 seine
Marktstellung erheblich ausgebaut.
Innovative Lösungen für die Zukunft – In diesem schwierigen Marktumfeld bietet Engel
drei Konzepte an, die die Investitionen beim
Kunden erleichtern sollen. Neben dem Angebot weltweiter Leasingmodelle und der
Finanzierung über Engel als Hausbank bietet Engel bis Sommer 2009 noch eine Verschrottungsprämie in Höhe von 3 010 Euro
an, wenn im Gegenzug eine neue Engel
Maschine gekauft wird. Zudem bietet
Engel zum 20-jährigen Jubiläum der holmlosen Spritzgießmaschine und über 50 000
verkauften Engel victory-Maschinen eine
Aktionsreihe an, die ganz gezielt mit Standardoptionen eine Spritzgießmaschine zu
einem äußerst attraktiven Preis-Leistungsverhältnis anbietet. Die neue Engel victory
spex bietet gerade in dieser kritischen wirtschaftlichen Zeit mit Schließkräften zwischen 28 und 400 Tonnen die Möglichkeit,
mit geringem Kapitaleinsatz eine Neuinvestition durchzuführen. Als langfristig stabiles Familienunternehmen bietet Engel
damit seinen Kunden Konzepte an, um in
dieser wirtschaftlich kritischen Zeit Investitionen zu tätigen und so die Produktivität
des eigenen Unternehmens zu verbessern.
„Das klare Credo von Engel war und ist
die absolute Kundenorientierung. Und das
wird auch in Zukunft so sein. Die derzeitige Situation ist schwierig, aber zu bewältigen. Engel ist weiterhin uneingeschränkt
für seine Kunden da. Denn die Nähe zum
Kunden und seine spezifischen Marktanforderungen zu kennen ist die Basis für
langfristigen Erfolg – auch in Krisenzeiten“,
so Dr. Peter Neumann, CEO Engel Holding
GmbH.
www.engelglobal.com
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Qualitätsstandards bei Verpackungen
Qualitätsstandards bei
Verpackungen – ein
„unbrauchbares“ Werkzeug?
M. Pitzl, M. Szelies und J. Bergmair*
Eine Verpackung hat viele Funktionen in
der gesamten Supply Chain zu erfüllen.
Der Konsument erwartet neben einem optimalen Produktschutz, ein einfaches Handling der Verpackung sowie Umweltfreundlichkeit, eine leichte Erkennbarkeit und
verständliche, gut lesbare Produktinformationen. Die Eignung für verschiedenste
Abpackmaschinen und ein gutes PreisLeistungs-Verhältnis zählen unter anderem zu den Anforderungen der Hersteller
und Abpacker. Im Gegensatz dazu spielen
im Handel Faktoren wie genormte Abmessungen, Lagerfähigkeit und Werbewirksamkeit eine wichtige Rolle. Generell kann
man sagen, dass die Verpackung in vielen
verschiedenen Branchen bewusst oder unbewusst als gleichwertiger Bestandteil des
Produktes erfasst wird. Daraus ist ersichtlich, dass die richtige Auswahl von Verpackungen in der Wirtschaft eine enorm
hohe Bedeutung hat. Ein falscher Einsatz
von Verpackungen beziehungsweise Verpackungsmaterialien kann oft zu beträchtlichen Produktschäden führen.
Gerade in Bezug auf Schadensvorbeugung, Vermeidung von Kundenreklamationen und daraus resultierenden Folgekosten ist die Qualitätssicherung durch
Standards ein oftmals unterschätztes Werkzeug. In einigen Firmen wird die Qualitäts-
sicherung häufig als Kostenstelle ohne sofort ersichtlichen Nutzen angesehen. Diese
Meinung wird jedoch sofort revidiert, sobald der wirtschaftliche Nutzen einer aktiven und etablierten Qualitätssicherung
erkannt wird. Durch die folgenden Aussagen soll dies klar dargestellt werden:
lDie Qualitätssicherung dient der Erleichterung des freien Handels durch
standardisierte Beschreibung des Produktes und zur einfacheren Interaktion
zwischen den einzelnen Unternehmen.
lBei Haftungsfragen und Nachweispflicht
gegenüber Behörden dient die Qualitätssicherung als Basis für die Aufklärung von Schadensfällen.
lQualitätssicherungssysteme schließen
oftmals die Lücke zwischen bilateralen
privatwirtschaftlichen Verträgen und regulatorischen Rahmenbedingungen.
Aus dieser Argumentation wird ersichtlich, dass die Qualitätssicherung keinesfalls
„ein unbrauchbares Werkzeug“ ist. Dieser
Trend wird auch unterstrichen durch die
europäische Verordnung 2023/2006/EG
über gute Herstellungspraxis für Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt
sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu
kommen. Seit dem 1. August 2008 ist dadurch für Hersteller von Lebensmittelver-
packungen ein etabliertes Qualitätssicherungssystem rechtlich bindend.
Um das volle Potenzial ausschöpfen
und somit sichere Prozesse sowie Produkte
gewährleisten zu können, bedarf es in der
Regel umfassender Arbeiten. Grundsätzlich umfasst die Qualitätssicherung sämtliche Schritte von der Produkt– und Verfahrensentwicklung bis hin zur gesamten
Logistikkette. Deshalb müssen im Vorfeld
einige Abklärungen getroffen werden, um
ein Qualitätssicherungssystem im Unternehmensprozess bestmöglich zu etablieren. Darüber hinaus muss die Verpackung
nationalen und internationalen gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Grundsätzlich kann hier festgehalten
werden, dass für eine optimale Verpackung
die Produktqualität und -funktionalität im
Vordergrund stehen müssen. Mit dem Ziel,
eine Verbesserung im Produktionsbereich
zu erhalten, wurden in der Vergangenheit
unterschiedlichste Standards festgelegt.
Generell wird darin eine Erstellung praxisnaher Spezifikationen für Verpackungen
gefordert, die individuell auf die jeweiligen Anforderungen des Füllgutes abgestimmt werden müssen. Detaillierte praxisgerechte Spezifikationen dienen für eine
optimale Auswahl des Packmittels sowie
als Grundlage für die Qualitätskontrolle.
Folgende Qualitätsstandards sind vorrangig in der Lebensmittelverpackungsindustrie von Bedeutung:
lEN 15593:2006 – Diese Norm regelt
das Hygienemanagement bei der Herstellung von Lebensmittelverpackung
und legt diverse Anforderungen fest.
lBRC/IoP – Der BRC/IoP Standard ist
eine Leitlinie für Hersteller von Lebensmittelverpackungen, die vom British Retail Consortium in Zusammenarbeit mit
dem Institute of Packaging erarbeitet
wurde. Es handelt sich hier um einen
Standard, der sowohl Hygienemanagement wie auch das Qualitätswesen behandelt.
lFEFCO GMP – Der von den Verpackungsmittelherstellern der FEFCO (European Federation of Corrugated Board
Manufacturers) und ESBO (Euorpean Solid Board Organisation) entwi-
* Dipl.-Ing. Michael Pitzl, Dipl.-Ing. (FH)
Mareike Szelies und Dr. Johannes Bergmair, alle
Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie
und Technik (ofi), Wien, www.ofi.at
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Kolumnentitel
,
Wien
Das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (ofi) ist eines der
größten Prüf- und Forschungsinstitute in Österreich und damit ein wichtiger Faktor im
Innovationssystem. Als kompetenter und flexibler Partner unterstützt das ofi seit seiner
Gründung 1946 neben international tätigen Großunternehmen vor allem zahlreiche
Organisationen, Klein– und Mittelbetriebe. Mit diesen Unternehmen gemeinsam entwickelt das ofi neue Produkte oder Anwendungen und gibt durch das umfangreiche
Prüfangebot Gewissheit über die Qualität von Produkten. Damit stärkt das ofi nicht
nur seine Kunden, sondern auch den Wirtschaftsstandort Österreich im globalen Wettbewerb.
Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik (ofi)
Arsenal Objekt 213, Franz-Grill-Straße 5, 1030 Wien
Tel.: 01 798 16 01 0, [email protected], www.ofi.at
ckelte internationale Standard über gute
Herstellungspraxis (GMP) für Voll- und
Wellpappe ist ein nicht akkreditierter
Standard. Dieser dient zu Einhaltung
von Anforderungen an die Qualität der
Produkte und Prozesse, sowie auch an
die Infrastruktur, Hygiene und Rückverfolgbarkeit.
lISO 15378:2004 – In dieser Norm über
Primärverpackungsmaterialien für pharmazeutische Produkte werden die besonderen Anforderungen für die Anwendung von ISO 9001:2000 entsprechend
geregelt.
lIFS (International Food Standard) – Der
IFS wurde von deutschen Einzelhändlern zur Überprüfung und Zertifizierung
von Eigenmarkenherstellern im Lebensmittelbereich auf Grundlage der Good
Food Safety Initative (GFSI) entwickelt.
Der IFS ermöglicht den Einzelhändlern
ein Benchmarkingsystem zur Lieferantenauswahl. Aktuell liegt dieser in der
Version 5 vor. Auch wenn Standards bei
oberflächlicher Betrachtung oftmals als
unbrauchbar angesehen werden, erleichtern Sie jedoch immens die Interaktion der Firmen am Markt.
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Ausgabe 9/10 2009
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14. September 2009
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Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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MANN+HUMMEL ProTec GmbH
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129
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Energiekosteneinsparung
Energiekosteneinsparung
durch richtige Gebäude­
dämmung mit Kunststoffen
H. Elmecker*
Die Höhere Lehranstalt für Werkstoffingenieurwesen am TGM in Wien,
der Schule der Technik, hat die Ausbildungsschwerpunkte Kunststoffund Umwelttechnik sowie Keramik, Glas und Baustofftechnik.
Im Schuljahr 2008/09 wurde ein Unterrichtsprojekt zum Thema
Energiekosteneinsparung durch richtige Gebäudedämmung im vierten
Jahrgang der 5-jährigen Ausbildung durchführt. Es haben 17 Teams mit
zwei bis drei Schülerinnen und Schülern daran teilgenommen.
Thermogramm einer Hauswand.
Das Ziel des Projektes ist einerseits das
Verständnis der Schülerinnen und Schüler durch effiziente Wärmedämmung der
Gebäude und durch richtige Auswahl der
dazu notwendigen Werkstoffe zu wecken
und andererseits in der Öffentlichkeit darzustellen, welchen Beitrag die Schule und
die höhere Ausbildung zum Werkstoffingenieur zur Klimadiskussion und Energieeffizienz heutzutage leisten kann.
Im Schuljahr 08/09 wurden folgende
Aktivitäten geplant und durchgeführt:
l Im Unterricht wird die Theorie der Wärmeübertragung besprochen und Beispielrechnungen durchgeführt.
l Lehrausgang in das Wien Energie Haus
mit besonderem Schwerpunkt auf Bauen
und Dämmen sowie Energie sparen mit
Führungen durch Energieexperten.
l Aufruf in den Medien zur Teilnahme am
Projekt und Einladung zum Tag der offenen Tür mit Direktbewerbung im TGM
(Inserate).
l Beratung durch Thermografie-Experten
von Wien Energie.
l Durchführung von Thermografie-Praxisversuchen an ausgewählten Objekten in
Teamarbeit.
l Erstellung von Projektberichten durch
die Teams.
l Beurteilen
der
Berichte durch
Fachexperten.
l Veröffentlichung
der Berichte in
Printmedien
(ÖKZ, Der Technologe) und Berichte in ORF
Wien sowie eine
breite Darstellung
des Projektes am
Tag der offenen
Tür am TGM.
Mit tatkräftiger
Unterstützung von
Wien Energie und
nbn
Elektronik,
Foto: Wien Energie
sowie finanzieller
Unterstützung durch den Fachverband der
chemischen Industrie, der Bundesinnung
der Kunststoffverarbeiter, der Zeitschrift
Bazar sowie der Firma MAM Babyartikel
konnte das Projekt wie geplant durchgeführt werden.
Die Gewinner des Energiewettbewerbes
wurden für eine kostenlose Thermografieuntersuchung aus dem Gewinnspiel ausgelost.
Die Thermografiemessungen wurden
von den unterschiedlichen Projektteams
Mitte Februar durchgeführt. Die winterlichen Temperaturen haben diese Mes-
sung möglich gemacht. Leichte Schneefälle bei einigen Messungen waren allerdings
zu berücksichtigen. Unter Einhaltung der
geltenden Regeln für eine aussagekräftige Thermografie wurden von den Projektteams die Messungen durchgeführt und
mit den Hausbesitzern besprochen.
Die Projektberichte werden durch Experten beurteilt und gereiht. Ende April
wurden die 4. Jahrgänge und Lehrkräfte
zur Preisverteilung ins Wien Energie Haus
geladen und die siegreichen Teams erhielten schöne Sachpreise aus den Händen
des Leiters des Wien Energie Hauses Ing.
Reinhold Ploderer.
Es gab drei 3. Plätze. Die Preise erhielten die Gruppen: Barbara Gerlach, Stefan Maier, Benjamin Steigl; Rene Boyer, Sebastian Hohenauer, Paul Werner; Stefan
Frenzl, Martin Leyrer, Christoph Latschenberger.
Mit dem 2. Preis wurde die Gruppe
­Phillip Hahn, Harald Schmid und Patrik
Schreiner ausgezeichnet.
Gewinner des Hauptpreises wurde die
Gruppe Daniel Schier, Lukas Schubtschik
und Markus Schwab.
* Prof. Dipl.-Ing. Helmut Elmecker,
Abteilungsvorstand der Höheren Lehranstalt für
Werkstofftechnik am TGM in Wien,
[email protected] • www.lkt-tgm.ac.at
Die siegreiche
Gruppe mit
Abteilungsvorstand
Prof. Elmecker erhielt
den Siegerpreis aus
den Händen von Ing.
Reinhold Ploderer
(rechts).
Foto: TGM
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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Oe_Ku-Zeitschrift_40:Layout 1
17.06.2009
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Kunststoffzeitschrift
zum
40-jährigen
Jubiläum
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Veranstaltungen
10 Jahre VTS Austria:
Innovation & Businessdays
2009
Im Rahmen der Innovation & Businessdays 2009 wurde das 10-jährige Jubiläum
der VTS Austria Kunststoffe GmbH gefeiert. Die Veranstaltung in Rabenstein im
niederösterreichischen Pielachtal wurde
von zahlreichen Kunden besucht und die
begleitende Fachaustellung erfreute sich
großen Interesses.
VTS-Geschäftsführer Richard Schuler
bedankte sich bei Ing. Markus Leigeb, der
seit 10 Jahren die Niederlassung in Österreich leitet, für die hervorrangende Zusam-
menarbeit und die zuverlässige Betreuung
der österreichischen Kunden.
Die Vorträge der Firmen IB Steiner, Barlog, Treffert, STM, RiaPolymers, spritzguss-schulung.de, LKT, PlasticsEurope und
VTS selbst waren auf zwei Tage verteilt –
gleichzeitig präsentierten die Firmen ihre
Produkttechnologien und Angebote, zum
Teil bei interessanten Live-Vorführungen.
Das Abendprogramm brachte für die
Teilnehmer eine sportliche Herausforderung beim Stockschiessen (mit unterschiedlichen Kunststoffbelägen) und der
Bewältigung diverser landwirtschaftlicher
Tätigkeiten – der unterhaltende Aspekt
kam dabei nicht zu kurz.
Ing. Markus Leitgeb, VTS Austria
Kunststoffe GmbH, führte durch
ein abwechslungsreiches Tagungs­
programm.
Im Hotel Steinschalerhof im Pielach­
tal wurden die Vorträge von einem
interessierten Publikum verfolgt.
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Unterwassergranulierung
Unterwassergranulierung für
schnelle Produktwechsel
Komplex einfach – System neu erfunden
R. Bauer*
Das neue Unterwassergranuliersystem des österreichischen Masch­inen­
bauers Econ wurde in enger Zusammenarbeit mit dem oberfränkischen
Hersteller von Kunststoff-Compounds, der Horst Müller Kunststoffe
GmbH & Co KG einem eingehenden Praxistest unterzogen und dabei
weiter entwickelt. Das Resultat ist ein System, das sich durch eine
bisher unerreichte Flexibilität beim Produktwechsel, eine bemerkenswert
verbesserte Energieeffizienz, sowie eine hohe Prozessstabilität aus­
zeichnet. Ein Statusbericht fasst die Ergebnisse zusammen.
15 000 Tonnen Kunststoff-Compounds pro
Jahr, weit über 100 unterschiedliche Polymere und Polymerlegierungen, 1000 Tonnen Farb- und Additivgranulate, darunter
Spezialprodukte, wie Compounds mit Biorohstoffen, vor allem Korkgranulat oder Masterbatches mit antimikrobiellen Wirkstoffen
sind die Eckdaten der Produktion der Horst
Müller Kunststoffe GmbH in Lichtenfels,
Oberfranken. Die Bandbreite der Produkte
ist nicht nur groß, sondern die jeweiligen
Erzeugungsmengen sind stark unterschiedlich. Somit sind Flexibilität, schnelles Anfahren und vor allem kurze Umrüstzeiten gefragt. Die Firma Müller suchte nach neuen
Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und
fand sie im neuen Unterwassergranuliersystem des oberösterreichischen Herstellers
Econ. Doch Müller Kunststoffe war nicht
nur Kunde, sondern auch Entwicklungspartner. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist
eine Optimierung des Anlagendesigns zur
Minimierung der Umrüstzeiten beim Produkt- und Farbwechsel. Das Ergebnis ist
überzeugend. Es ist die Basis für eine gesamte Baureihe an hoch effizienten Unterwassergranuliersystemen.
Compoundierungen
Die in Großanlagen hergestellten Standard-Kunststoffe werden, je nach Polyme-
risationsverfahren, in unterschiedlichen
Zustandsformen ausgeliefert, entweder als
Pulver (vor allem PVC), als Flüssigkeit (vor
allem LSR) oder in Form von Granulaten
(alle Massenkunststoffe). Granulate nehmen den weitaus überwiegenden Anteil
an. Doch Kunststoffe werden nicht nur als
reine Standardtypen verarbeitet, sondern
auch als Mischungen von Kunststoffen unterschiedlicher Eigenschaften oder zusammen mit Additiven, wie Farbpigmente, Stabilisatoren, Gleitmittel oder Füllstoffen.
Während die Kombination unterschiedlicher Kunststoffe durch die Co-Polymerisation ein Verfahren der Polymerchemie
ist, sind alle weiteren Compoundierverfahren mechanische Heißmischprozesse auf
Basis der Extrusionsverarbeitung, mit anschließender Granulierung. Während CoPolymere wie ABS oder SAN von den Rohstoffherstellern in großen Mengen erzeugt
werden, sind Kunststoffblends (= mechanisch hergestelltes Gemenge unterschiedlicher Kunststoffe) und -compounds (=
Rezepturen aus Grundwerkstoff und Zusatzstoffen) individuell auf die Anwendung
abgestimmte Produkte, die von darauf spezialisierten Compoundierbetrieben hergestellt werden.
Die bekanntesten Beispiele für Polyblends – das sind Mischungen aus zwei
Econ GebietsVerkaufsleiter
Alexander Datzinger
und Georg Ender,
Prokurist und
Entwicklungsleiter
der Müller
Kunststoffe GmbH
blicken auf eine
erfolgreiche Entwick­
lungszusammenarbeit
zurück und präsentieren das Ergebnis: Ein
bisher unerreicht bedienungsfreundliches
Unterwassergranulier­
system mit hoher
Prozessstabilität und
minimal notwendigem Anfahr- und
Umrüstaufwand.
Foto: Müller Kunststoffe
Ein Spezialprodukt der Horst Müller Kunststoffe
GmbH & Co KG sind spritzgießfähige Com­
pounds mit hohem Anteil an NaturkorkGranulat. Zur Anwendung kommen diese
Granulate vor allem für diverse Handgriffe für
Werkzeuge, Sportgeräte und Krankenbehelfe.
Foto: Müller Kunststoffe
oder mehreren Polymeren, die eine gute
Verträglichkeit aufweisen – sind ABS/
PA, ASA/PC, PP/EPDM, PC/PBT. Müller
Kunststoffe bereichert diese Palette um
Compounds auf der Basis von SBS (Styrol-Butadien-Styrol), SEBS (Styrol-EthylenButadien-Styrol) und SEPS (Styrol-EthylenPropylen-Styrol) unter dem Markennamen
Lifoflex®, die je nach Anteilsverschiebung
der Komponenten in einer großen Bandbreite und in einem großen Härtebereich
von glasklar, transluzent bis zu naturfarben
oder eingefärbt angeboten werden können.
Ergänzt werden die Materialcompounds
durch eine fast unüberschaubare Bandbreite an compoundierten Additivbatches.
Dazu Georg Ender, Prokurist und Entwicklungsleiter von Müller Kunststoffe: „Unsere Kunden verlangen nicht nur nach Compounds mit den üblichen Zusatzstoffen
wie UV-Stabilisatoren, Gleitmitteln, Füllstoffen oder Farbpigmenten, sondern zunehmend nach speziellen Lösungen für
neue Produkte. Beispiele sind antimikrobiell wirkende Masterbatches, bei denen
aktive Moleküle, so genannte Sterione,
* Dipl.-Ing. Reinhard Bauer, Technokomm,
[email protected]
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Unterwassergranulierung
wendig ist, wird die Schmelze nicht zusätzlich thermisch belastet. Die kommt der
Granulatqualität zugute.
Ein wesentlicher Zusatznutzen des
Econ-Düsensystems ist die insgesamt hervorragende Energieeffizienz. Da das Prozesswasser weniger aufgeheizt wird, muss
es in Folge weniger gekühlt werden. Die
Heizenergie verbleibt weitgehend im Düsenkopf, somit kann im Vergleich zu alternativen Systemen bis zu 70 Prozent Heizleistung eingespart werden.
Das Granuliergehäuse (links) wird über Schnellverschlüsse mit der Lochplatte gekoppelt. Die
Lochplatte (rechts) mit speziellem Verschleißschutz (Ceconid®) ist im Düsenkopf isoliert eingesetzt. Foto: Econ
einplastifiziert werden. Verarbeitet zu Bauteilen verhindern sie die Vermehrungsfähigkeit oder die Infektiosität von anhaftenden Mikroorganismen, wie Bakterien,
aber auch Pilzkulturen. Derartige SonderMasterbatches werden zunehmend bei der
Herstellung von Nassraum-Komponenten
für öffentliche Bäder oder Krankenhäuser,
aber auch für Sanitärartikel im Haushaltsbereich eingesetzt. Seit einiger Zeit bieten
wir auch Kunststoffcompounds mit organischen Stoffen, vor allem Kork, an. Entscheidend ist in allen Fällen, dass die Herstellung der individuellen Produkte ohne
lange Umrüstzeiten möglich und auch in
Kleinmengen wirtschaftlich sinnvoll ist.“
Und um das Höchstmaß an Flexibilität und Produktivität ging es in der Zusammenarbeit zwischen der Horst Müller
Kunststoffe GmbH und dem Granulieranlagenhersteller Econ. Ausgangspunkt der
Zusammenarbeit waren erfolgreich absolvierte Versuchsreihen, in denen das neue
Granuliersystem mit einem, im Vergleich
mit Wettbewerbssystemen, höheren „Anfahrkomfort“ punkten konnte. Die Grundlage dafür ist die spezifische konstruktive
Ausführung des Düsensystems und der
Lochplatte. Sie gewährleistet eine bisher
unerreichte thermische Stabilität, sowohl
in der Anfahrphase als auch im Dauerbetrieb.
Optimale Wärmetrennung für
schnellen Produktionsstart
Das funktionsentscheidende Kriterium von
Unterwasser-Granulieranlagen ist die Kontrolle des Wärmehaushaltes im Düsenkopf
und da vor allem an der Kontaktfläche zum
Prozesswasser. Ein zu intensiver Wärme-
übergang von den Düsen an das Prozesswasser führt zum „Einfrieren“ einzelner
Düsen. Als Folge steht der Schmelze ein
geringerer Fließquerschnitt zur Verfügung.
Der Schmelzedruck steigt an und verändert die Durchflussmenge an den noch offenen Düsen. Es kommt zu unerwünschten
Schwankungen in der Granulatqualität. Als
Konsequenz muss die Produktion gestoppt
und neu angefahren werden. Nicht so mit
dem Econ-Unterwasser-Granuliersystem,
dessen Konstruktion sich von den Wettbewerbskonzepten durch eine besonders effiziente Isolation zwischen den Schmelzedüsen und der Lochplatte unterscheidet.
Dies ist deshalb von Bedeutung, da das
Prozesswasser, mit dem das Granulat nach
dem „Schnitt“ vom extrudierten Strang gekühlt und abtransportiert wird, direkten
Kontakt zur Lochplatte hat und diese daher
kühlt. Je nach verarbeitetem Compoundtyp
sind Temperaturunterschiede zwischen der
Wasser- und der Schmelzetemperatur von
bis zu 300 Kelvin gegeben. Das Econ-Konzept sieht als Problemlösung eine konstruktive Entkopplung zwischen den Strangdüsen und der Lochplatte vor.
Die Kontaktfläche zwischen den heißen
Düsen und der gekühlten Seite ist minimal, entsprechend minimal ist der Wärmeabfluss aus den Düsen in das Prozesswasser. Der Kühlungseffekt des Prozesswassers
bleibt auf das Granulat beschränkt. Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt ist, dass
die einzelnen Schmelzestränge bis zum
Austritt aus den Düsenöffnungen nicht abgekühlt werden. Da die Temperatur und
die Konsistenz der Schmelze bis zum Austritt aus der Lochplatte konstant bleibt, ist
die erforderliche Schnittleistung gering. Da
kein „Überheizen“ des Düsenkopfes not-
Die Komponenten
der Econ-Unter­
wassergranulierung
sind als kompakte
Funktionsmodule aus
Granuliereinheit und
Granulattrocknung
zusammengefasst.
Bei der Konzeption
wurde auf Bedienund Service­freund­
lichkeit besonderer
Wert gelegt.
Grafik: Econ
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Geringerer Anfahrabfall
Die konsequente Wärmetrennung hat
neben der Absenkung des Energieverbrauchs und der Steigerung der Prozessstabilität noch zusätzlich weitere handfeste
Vorteile, nämlich die spürbare Reduktion
des Anfahrabfalls. So kann für den Anfahrvorgang auf eine Bypass-Verrohrung, wie
dies bei herkömmlichen Anlagen erforderlich ist, gänzlich verzichtet werden. Georg
Ender fasst seine Erfahrungen zusammen:
„Anfänglich war es schon erstaunlich, die
Effizienz des Econ-Systems beim Anfahren
zu beobachten. Ohne ein ‚Einfrieren’ der
Lochplatte zu riskieren, konnten wir mit lediglich 20 Prozent vom Nenndurchsatz anfahren – und das in einem Prozessschritt. Es
ist kein zweiter oder dritter Neustart wegen
einer verstopften Düse nötig. Das Ergebnis
ist ein, im Vergleich mit vielen ­ anderen
Anlagen, um 50 bis 70 Prozent geringerer
‚Anfahrkuchen’. Entsprechend gering ist
der Aufwand für die Abfallentsorgung oder
das Recycling.“
Das Einsparpotenzial der Econ-Anlagen
werden besonders bei großen Durchsatzleistungen deutlich. Beim Anfahren einer
Anlage mit einer Durchsatzleistung von
4 000 kg/h würden zirka 66 kg Schmelze
pro Minute als „Anfahrkuchen“ (= Abfall)
bis zum Start der regulären Produktion entstehen. Wenn die gleiche Anlage mit einer
Ausstoßleistung von 1 000 kg/h gestartet
werden kann, bedeutet das lediglich einen
Ausschuss von 16,6 kg/min, dass heißt nur
ein Viertel. Die Granulierung wird dann
Funktionsschema des Zentrifugaltrockners: Das
Kühl- beziehungsweise Spülwasser transportiert
das Granulat in den Wasserabscheider (linke
Einheit), wo ein Großteil des Wassers abfließen
kann. Von dort wird das feuchte Granulat in
den Zentrifugaltrocker geleitet, wo es über den
Rotor nach oben gefördert und dabei getrocknet wird. Das trockene Granulat wird einem
Behälter zugeführt.
Grafik: Econ
135
136
Unterwassergranulierung
Leicht zu handhabende Gehäuseteile aus Kunststoff, Siebsegmente mit Schnellverschlüssen und
gute Rundum­zugänglichkeit sind die Basis für eine schnelle Reinigung des Zentrifugal­trockners.
Foto: Müller Kunststoffe
beim Hochfahren auf die Nenndurchsatzleistung automatisch
nachgeführt.
Leichtes Umrüsten
Für einen Spezialbetrieb, wie es die Horst Müller Kunststoffe
GmbH ist, dessen Stärke die Flexibilität bei der Abwicklung kleiner Mengen ist, ist der Umrüstaufwand von einem Produkt auf das
andere ein entscheidender Kostenfaktor. Das Spülen des Extruders
und des Düsenkopfes ist in diesem Zusammenhang nicht das eigentliche Problem. Vielmehr ist es die sichere Entfernung von Granulatresten aus dem Zentrifugaltrockner und dem Wasserkreislaufsystem.
Georg Ender: „Unsere Forderung war
eine Reinigung durch einfaches Ausspülen
mit Wasser. Dabei durften keine Granulatkörner in Gehäuseecken oder -spalten
zurückbleiben. Econ hat unsere Verbesserungsvorschläge mit offenen Ohren aufgenommen und die Granulatzentrifuge und
das Wasserkreislaufsystem entsprechend
angepasst. Das Zentrifugengehäuse wurde
so abgeändert, dass nun 70 Prozent der
Verkleidungen zur Reinigung schnell demontiert werden können. Alle „Todecken“
wurden beseitigt, Neigungsflächen wurden
eingebaut. Das Ergebnis der Zusammenarbeit kann sich sehen lassen: Wir konnten
den Reinigungszyklus von bisher üblichen
30 Minuten auf rund 10 Minuten reduzieren und haben dadurch größere Personalreserven für die Mehrmaschinenbedienung
zur Verfügung. Gleichzeitig ist die Qualität gestiegen, denn Verunreinigung durch
in der Zentrifuge verbliebenes Vormaterial
sind gegen Null zurück gegangen.“
Sein Resümee: „Obwohl wir seit mehr
als 40 Jahren compoundieren und stetig
um die Verbesserung der Prozesse bemüht
waren, hat uns Econ mit dem Umfang des
Einsparungspotenzials, das die neuen Unterwasser-Granuliersysteme bieten, positiv
überrascht. Nun ist es an uns, dieses Potenzial durch die schrittweise Erneuerung der
Anlagen zu nützen.“
Econ GmbH
Die 1999 gegründete Econ GmbH ist auf die Entwicklung und
Erzeugung von Peripherieeinrichtungen für Extrusionsanlagen
spezialisiert. Im Fokus der Produktion stehen Granulieranlagen, sowohl zur Verarbeitung von Neu- als auch für Recycling­
ware. Zum Produk­tionsprogramm zählen in erster Linie Unterwasser-Granulieranlagen,
Granulat-Trocknungsstationen
samt den Einrichtungen zur Wasseraufbereitung, sowie vor
allem Siebwechseleinrichtungen zur Schmelze­filtrierung. Abgerundet wird das Erzeugungsprogramm durch ein ­Programm
an Pyrolyseöfen zur schonenden thermischen Reinigung von
Anlagenkomponenten. In Summe erwirtschaftet ein Team aus
30 Mitarbeitern einen Jahresumsatz (2008) von 5,2 Millionen
Euro.
Econ GmbH, Biergasse 9, A-4616 Weißkirchen/Traun
www.econ.eu
Horst Müller Kunststoffe GmbH & Co KG
Der Econ-Granulatrockner ist besonders leicht und schnell zu reinigen.
Bei der Konzeption wurde auf die Vermeidung von unzugänglichen Ecken
und Spalten besonderer Wert gelegt. Durch einen Gehäuseboden mit
einem Gefälle ist es möglich, alle Granulatreste mit Wasser einfach auszuFoto: Econ
spülen.
Die Horst Müller Kunststoffe GmbH & Co KG, gegründet 1965
in Lichtenfels, Oberfranken, als Compoundierbetrieb zur Herstellung von PVC-Mischungen, hat sich ab 1975 auf die Entwicklung und Produktion von kundenspezifischen Weichcompounds spezialisiert. Unter dem Markennamen Lifoflex®
werden TPE/TPO, TPE-V angeboten. 1998 wurde die Erzeugung von TPU Compounds (Lifoprene®) und ab 1999 die Herstellung von Masterbatch und Additiven aufgenommen. Mit
dem ab 2003 verfügbaren Angebot von spritzgießfähigen
Thermoplast/Kork-Compounds (Lifocork®) auf der Basis von
TPE, TPO, TPU und Weich-PVC steht ein vielseitig einsetzbares Basismaterial für innovative Produkte zur Verfügung.
Die Jahresproduktion beträgt 15 000 Tonnen und wird weltweit vertrieben. Das Unternehmen ist seit 1999 Teil der Rowa
Firmengruppe in Pinneberg.
Müller Kunststoffe GmbH
Grünewaldstraße 13, D-96215 Lichtenfels
www.rowa-group.com
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Kunststoffanwendungen
rollen: Sie sind mit Standard-Kugellagern ausgerüstet und können mit bis zu
6 000 N belastet werden. Die Laufbandagen dieser Rollen bestehen aus dem
hoch belastbaren Kunststoff „Igopur®“,
der auf einem metallischen Tragkörper
aus Stahl oder Aluminium aufgegossen ist. Wie die anderen hier erwähnten
Laufbandagenkunststoffe ist auch Igopur
zäh und abriebfest.
Kunststoffanwendungen
faigle:
Kunststoffrollen für
Leichtlauf
Seit Jahrzehnten erfüllen faigle-Rollen rund
um den Erdball in Rolltreppen, Laufbändern und den verschiedensten Einsatzbereichen in der Hebe- und Fördertechnik
buchstäblich tragende Funktionen. Sie gehören zu jenen Maschinenelementen, von
denen der Benutzer in der Regel überhaupt
nichts bemerkt und auch nichts bemerken
soll. Voraussetzung dafür ist, dass der Konstrukteur den richtigen Rollentyp mit der
richtigen Dimension und aus den richtigen
Werkstoffen gewählt hat.
Ein Konstrukteur kann natürlich spezielle Rollen für bestimmte Einsätze konstruieren, oft empfiehlt sich aber die Auswahl
aus standardisierten Rollen, die für derartige Anwendungen entwickelt wurden.
Zur Auswahl stehen Rollen mit Durchmessern zwischen 30 und 100 Millimetern und Breiten von 15 bis 25 Millimetern für unterschiedliche Belastungen. Bei
den Entwicklungstechnikern von faigle findet er jedoch auch dann kompetente Ansprechpartner, wenn der Einsatz Rollen mit
spezieller geometrischer Gestaltung oder
Lagerung gebietet oder wenn die Umgebungsbedingungen spezielle Rollenwerkstoffe erfordern.
Standardisierte Rollen lassen sich vom
Aufbau und der Belastbarkeit her in drei
Kategorien einteilen:
lBandagerollen verfügen über eine Laufbandage aus Polyurethan mit Kugeloder Kunststoff-Gleitlager. Sie sind je
nach Durchmesser für Güter mit Belastungen bis zu 1 400 N ausgelegt und
werden häufig in Paketförderanlagen
oder in Distributions- und Kommissionieranlagen eingesetzt. Die Polyurethan-Laufbandagen aus PAS®-PU dämpfen Schwingungen und Laufgeräusche
hervorragend. Mit seinem guten Rückstellvermögen kompensiert dieser Kunst-
Standardlösungen und Spezialrollen
Spurkranzrolle für Förderanlagen.
stoff auch bei jahrelangem Einsatz die
Walkarbeit der Rolle.
lDie Laufbandagen von Zweikomponentenrollen bestehen ebenfalls aus Polyurethan, ihr Tragkörper hingegen aus
einem technischen Kunststoff wie etwa
einem verstärkten oder unverstärkten Polyamid. Die Rollen sind mit Kugel- oder
Gleitlagern ausgerüstet und für mittlere
Belastungen ausgelegt. Je nach Durchmesser verfügen diese Rollen über eine
Belastungsfähigkeit bis zu 2 000 N. Für
die Gleitlager stehen speziell modifizierte Kunststoffe zur Verfügung, zum
Beispiel PAS®-80X oder PAS®-80 mod.,
ein Polyamid Copolymer mit Gleitstoffen, oder die modifizierten Polyoxymethylene PAS®-LX oder PAS®-LXY mit
10 % beziehungsweise 20 % Trockenschmierstoff.
lGuss-Polyurethanrollen sind die Schwerlastträger unter den Standard-Kunststoff-
Tragkörperrolle für Fahrtreppen.
Je nach Härte der Werkstoffe, aus denen
die Laufbandagen der Rollen bestehen,
dämpfen sie Vibrationen und Geräusche.
Prinzipiell können alle zweckmäßigen
Bauformen von Gleit- oder Kugellagern in
die Rollen eingebaut werden. Die Lebensmittelindustrie wiederum fordert immer
wieder spezielle Lager für Tiefkühlanwendungen. Die Kugellager können offen oder
geschlossen sein und auch mit Labyrinthdichtungen gegen Nässe und Staub geschützt werden. Als Werkstoffe für Gleitlager bewähren sich seit Jahren schon
faigle Kunststoffe der Typenreihen PAS®LX oder PAS®-LXY. Mit ihren inkorporierten
Schmierstoffen verfügen diese Polyoxymethylene über hervorragende tribologische
Eigenschaften.
Alle Rollen von faigle werden spanend
nachbearbeitet, und besitzen deshalb eine
hohe Rundlaufgenauigkeit. Immer wieder
stellt das Unternehmen auch Sonderrollen
und maßgeschneiderte Lösungen auf der
Basis von Spezifikationen her, in denen der
Kunde spezielle konstruktive Gestaltungen
und Zusatzfunktionen bei besonderen Einsatzbedingungen vorschreibt. Neben dem
breiten Spektrum von Rollen für die verschiedensten Einsatzgebiete vertikaler und
horizontaler Fördereinrichtungen findet
der potenzielle Anwender in faigle auch
einen kompetenten Partner wenn es darum
geht, Lösungen in Kombination mit anderen Bauteilen zu entwickeln. Zum Beispiel
mit Gurtbandrollen in Kombination mit
Führungsschienen und -profilen aus PAS®X Kunststoffen, die über optimale Gleiteigenschaften und hohe Verschleißbeständigkeit verfügen.
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Vierter Österreichischer Kunststofftag
Vierter Österreichischer
Kunststofftag:
Schneller, besser, weiter – im Zeichen von Breiten-, Spitzen- und Behindertensport
„Die Leistungsgrenzen im modernen Sport
erweitern sich in beeindruckender Weise –
Kunststoffe sind es, die diese Steigerungen
ermöglichen“, erklärte der Vizepräsident
der Wirtschaftskammer Österreich, Senator h.c. Komm.-Rat Dipl.-Ing. Dr. Richard
Schenz, in seiner Eröffnungsrede zum
­vierten Österreichischen Kunststofftag am
12. Mai in der WKO in Wien. Mit einem
Anteil von knapp 70 Prozent sind Kunststoffe das meist gewählte Material im Sportgerätebau und vom Sportschuh über Fahrräder, Skier, Fußbälle und Rackets bis hin zur
Bekleidung in nahezu jedem Element des
Sports vertreten. Der Bundesinnungsmeister der Kunststoffverarbeiter, Komm.-Rat
Hans Prihoda begrüßte die zahlreich anwesenden Teilnehmer im Rudolf-SallingerSaal. Unter dem Motto „Mensch und Kunststoffe – Kunststoffe und Sport“ diskutierten
Fachleute aus Sport, Medizin, ­Handel und
Industrie den Beitrag von Kunststoffen im
Breiten- und im Spitzensport. Ein eigener
Schwerpunkt behandelte Orthopädie und
Prothetik – Bereiche, deren Erfolge ohne
den Einsatz von Kunststoffen kaum denkbar wären. Für eine pointierte, amüsante
und zugleich lehrreiche Moderation sorgte
in bewährter Weise der Journalist Ronald
Barazon.
Kunststoffe im Sportgerätebau
„Oft ist es die Natur, die die Idee zu einer
neuen technischen Revolution im Sportsektor liefert“, beschreibt Dipl.-Ing. Dr. Robert
Schamesberger, Inhaber der Polymer Consult Schamesberger, den Weg von Innovationen im Bereich polymerer Oberflächen.
„Die Untersuchung der Hautstruktur von
Delphinen und Haien brachte Aufschlüsse
über die Verringerung von Verwirbelungen
bei der Fortbewegung im Wasser. Die Besonderheiten der Haut der Tiere wurden
von der Sportindustrie kopiert und durch
mikroskopisch kleine Schuppen aus Kunststoff auf Schwimmanzüge aufgebracht.
Das Ergebnis waren verbesserte Zeiten im
Wettkampf.“ Während im Breitensport geringes Gewicht und vor allem kostengünstige Produktion die Hauptargumente für
den Einsatz von Kunststoffen sind, machen
im Spitzensport Eigenschaften wie Flexibilität bei gleichzeitiger Steifigkeit und die
Verbindbarkeit mit anderen Materialien
Kunststoffe zu Hightech-Werkstoffen für
stets neue Höchstleistungen. Damit einher
gehen auch neue Produktionstechniken.
„Moderne Skier sind Hightech-KunststoffProdukte, die nach dem Sandwichprinzip
aufgebaut sind“, erklärt Dipl.-Ing. Klaus
Krenn, Head of Marketing & Sales beim
BIM Komm.-Rat Hans Prihoda begrüßte die Teilnehmer.
Weltmarktführer für Kunststoff-Verbundmaterialien für die Ski- und Snowboardindustrie Isosport. „Es handelt sich dabei um
einen mehrlagigen Aufbau, bei dem bis zu
40 mit unterschiedlichen Merkmalen ausgestattete Elemente miteinander verklebt
werden.“ Die Laufflächen der Skier müssen sich durch gutes Gleitvermögen bei
unterschiedlichsten Schneebedingungen
und geringen Abrieb auszeichnen. Hier
kommen Lösungen aus Polyethylen zum
Einsatz. Krenn dazu: „Allein in unserem
Unternehmen haben wir in den letzten 40
Jahren über 3 000 Rezepturen für Laufflächen erarbeitet.“ Zwischenlagen im Ski
aus faserverstärkten Kunststoffen sorgen
für Stabilität, Steifheit und Festigkeit. Der
Kern wiederum muss leicht sein und als
Distanzhalter für tragende Schichten dienen. Hier kommt PU-Schaum zum Einsatz.
Kunststoff-Folien auf der Oberfläche des
Skis sorgen für Kratz- und Abriebfestigkeit
und haben längst die Lackierung ersetzt.
Kunstrasen für Chancengleichheit
Dass nicht nur Sportgeräte, sondern ganze
Sportflächen aus Kunststoffen bestehen
können, präsentierte Ing. Michael Haitchi,
Product Manager bei der Lenzing Plastics
GmbH.: „Kunststoffrasen erfreuen sich
Senator h.c. Komm.-Rat Dipl.-Ing. Dr. Richard Schenz, Vizepräsident der
WKO bei seiner Eröffnungsrede.
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Vierter Österreichischer Kunststofftag
Ein Teilnehmer der Veranstaltung konnte sich
von der Steifigkeit einer Sprunglatte (Siegerschi
2009 von Thomas Morgenstern) überzeugen.
immer größerer Akzeptanz. Internationale Hockey-Bewerbe finden ausschließlich
auf Kunstrasen statt und die UEFA und FIFA
haben sich im Fußball ebenfalls bereits auf
einheitliche Standards bei Kunstrasen geeinigt.“ Was in den 1960er Jahren mit einer
„Grashöhe“ von rund einem Zentimeter
mehr an einen Teppich als an Rasen erinnerte, ist inzwischen eine hochtechnische
und forschungsintensive Angelegenheit.
Kunstrasen aus PP und PE sind bis zu sechs
Zentimeter hoch, UV-beständig, besitzen dieselbe Rückstellwirkung wie Grashalme und sind optisch sowie haptisch
nahe am Original. Aber vor allem sind sie
kostengünstig und robust. „Die Erhaltung
von Naturrasen ist arbeits- und kostenintensiv“, erklärt Haitchi. „Darüber hinaus
sind Naturrasen-Felder nur rund 150 Stunden im Jahr bespielbar. Zusätzliche Trainingsplätze müssen geschaffen oder angemietet werden. Kunstrasen besitzen die
nötige Widerstandskraft, um nahezu ganzjährig bespielt werden zu können.“ In klimatisch problematischen Regionen bieten
Kunstrasen die Möglichkeit, Fußball auf
professionellem Niveau auszuüben. „Speziell in trockenen Regionen bieten Kunstrasen die einzige finanzierbare Möglichkeit. Die FIFA fördert inzwischen den Bau
von Kunstrasenfeldern in Dritte-Welt-Ländern, um faire und gleichwertige Trainingsbedingungen zu schaffen.“
Materialien sind ein Teil der Lösung
Wie vielfältig die Produktionsmöglichkeiten von Kunststoffen im Sportbereich
Der Journalist Ronald Barazon moderierte auch
den 4. Österreichischen Kunststofftag.
sind, zeigt das Traditionsunternehmen
Bayer. Der Zweigbereich Bayer MaterialScience investiert jährlich 340 Millionen
Euro in Forschung und Entwicklung und
setzt bei der Untersuchung neuer Produktionswege für Kunststoffe auf nachwachsende Rohstoffe. „Globale Megatrends,
wie der Klimawandel, haben große Auswirkungen auf das Leben der Menschen“,
erklärt Georg Peterka, Leiter von Bayer MaterialScience Österreich, die Beweggründe
für die Schritte zu Nachhaltigkeit. „Durch
innovative Materialien lassen sich diese
Effekte mildern.“ Rund 50 verschiedene,
nachwachsende Rohstoffe werden derzeit
bei Bayer MaterialScience zur Herstellung
von Kunststoffen genützt. Hauptrohstoffquellen sind Glycerin, Zucker und Soja.
„Umweltfreundlichkeit und Funktionalität sind inzwischen gleichwertige Entwicklungsziele für Werkstoffe in Sport und Freizeit“, berichtet Peterka über die Ergebnisse
der Forschungen von Bayer. „Bio-basierte
Polyole weisen inzwischen dieselben und
teils bessere Eigenschaften wie herkömmlich gewonnene Polyurethane auf, wie wir
am Beispiel von Sportschuh-Sohlen getestet haben.“ Eine zweite, im Sportbereich
einsetzbare, Produktneuheit bilden wässrige Polyurethan-Dispersionen. Sie enthalten keine konventionellen Lösungsmittel,
haften wesentlich besser an der Oberfläche – wie etwa Sportbekleidung – und
trocknen schneller.
Vielfalt der Künstlichkeiten
„Kunststoffe fördern die Vielfalt des Lebens“,
lautete die Einleitung der Sportdirektorin
des Österreichischen Behindertensportverbands, Mag. Andrea Scherney. „So wie es
eine Vielfalt der Körperlichkeiten und Behinderungen gibt, gibt es inzwischen eine
Vielfalt der Künstlichkeiten dazu.“ Die Palette an orthopädischen Hilfsmitteln in Behindertensport und Rehabilitation ist tatsächlich beeindruckend. Der wesentliche
Werkstoff dabei – Kunststoff. Grund dafür
ist einmal mehr seine individuelle Gestaltbarkeit und Ausstattbarkeit mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. „Kunststoffe
fördern die Normalität des Andersseins. Ihr
Einsatz beginnt bei recht einfachen Mitteln
bei der Frühförderung und Bewegungstherapie und reicht bis zum Behindertensport,
wo sich orthopädische Hilfsmittel zu leistungssteigernden und hochtechnischen
Sportgeräten wandeln, die nahezu mit dem
eigenen Körper verschmelzen“, berichtete
die mehrfache österreichische Behindertensportlerin des Jahres. „Sport-Rollstühle,
Spezial-Skier oder Prothesen sind heutzutage Hightech-Geräte, die individuell entwickelt und an den Sportler angepasst werden“, gab Scherney, die selbst vielfache
Medaillengewinnerin bei Paralympics war,
Einblick in die Welt des Behindertensports.
„Jede Sportart hat andere Anforderungen,
so wie jeder Sportler andere körperliche Eigenschaften aufweist. Nur perfekt an alle
Faktoren angepasste Hilfsmittel ermöglichen es Behindertensportlern Höchstleistungen auf Wettkampfniveau zu erbringen.“
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Mag. Andrea
Scherney
(links im Bild),
Sportdirektorin
des Österreichi­
schen Behin­
dertenverbandes
und vielfache
Medaillien­gewinnerin bei
Paralympics.
Orthopädie
„Der große Fortschritt in der Medizin kommt
nicht von den Ärzten, sondern der Industrie – allen voran der Kunststoff-Industrie“,
stellte der ehemalige ärztliche Leiter des
Rehabilitationszentrums Weißer Hof, Prim.
Dr. Karl Schrei, seine Meinung dar. „Kunststoffe ermöglichen in der Prothetik wesentliche Aspekte wie Hygiene, kostengünstige
Herstellung, Leichtbau und Ästhetik.“ Der
wichtigste Teil an Prothesen ist dabei die
Stumpfbettung. Am Übergang zwischen
Körper und Prothese erfolgt die gesamte
Last- und Kraftübertragung. Eine sichere
Führung der Prothese ist daher notwendig.
„Kunststoffe sind hier traditionellen Werkstoffen quantensprungartig überlegen“, erklärt Dr. Schrei. „Durch thermoplastische
Umformbarkeit spezieller Kunststoffe lässt
sich mittels Wärme die ideale Passform an
den Stumpf des Patienten erzielen und gegebenenfalls anpassen.“ Eine Methode, die
auch bei den hinlänglich als „Schienen“
bekannten Orthesen zum Einsatz kommt.
„Niedrigtemperatur-Thermoplaste erlauben sogar eine direkte Anpassung am Patienten im Wasserbad oder mit Heißluftfön“,
so Dr. Schrei.
Image und Sport
Eine etwas andere Art, wie Kunststoffe
Spitzenleistungen im Sport ermöglichen,
präsentierte Kurt Stepping vom paneuropäischen Kunststoffhersteller-Verband PlasticsEurope. Seit 1996 sponsert die deutsche „Zweigstelle“ des Verbandes unter
dem Namen „Team Kunststoff“ Sportler aus
den Bereichen Rudern, Segeln und Kanu.
„Als fixer Bestandteil der Gesellschaft war
es für die Kunststoffbranche an der Zeit,
Engagement zu beweisen und Verantwortung zu übernehmen“, begründet Stepping
die Schritte zum Sponsoring. „Die langfristig angelegte Unterstützung hilft mit, den
geförderten Sportlern im internationalen
Wettbewerb eine faire Chance zu geben.“
Das Ergebnis kann sich sehen lassen – insgesamt 34 Medaillen bei den vergangenen
drei Olympischen Spielen gehen auf das
Konto des Team Kunststoff. Eine Situation
die beiden Seiten zugutekommt. „Zu keinem anderen Kunststoff-Thema gab es je
mehr Resonanz in Presse und im TV“, berichtet Stepping. Nicht zuletzt aufgrund der
positiven Medienpräsenz stieg das Image
von Kunststoffen in Deutschland. Mehr als
80 Prozent der Deutschen sehen Kunststoff
als positiven Werkstoff. Ein Ergebnis, das in
Europa on top ist – gefolgt von ­Österreich.
Sieben von zehn Österreichern stehen
Kunststoffen positiv gegenüber.
www.kunststoffverarbeiter.at
139
ÖGV
170 Jahre im Interesse des Mittelstandes
Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) feierte mit viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft sein 170stes Bestandsjubiläum.
Die älteste Interessensvertretung Österreichs ist seither ungebrochen eine starke Stimme für den Mittelstand. Dieser stehe bereit
die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen, hielt Präsidentin
Margarethe Kriz-Zwittkovits fest, fordere aber, vehementer denn je,
große Reformvorhaben zur Entlastung der Wirtschaft, zur Sicherung von Arbeitsplätzen und der Unternehmen umzusetzen.
Neben vielen der 3 500 Mitglieder aus Industrie, Gewerbe,
­Handel und den freien Berufen konnte Präsidentin Kriz-Zwittkovits
Innenministerin Maria Fekter und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold
Mitterlehner begrüßen, der dem Österreichische Gewerbeverein
(ÖGV) seinerseits für seine zahlreichen und innovativen Initiativen dankte. Festredner Prof. Dr. Bernhard Felderer zeichnete, gerade wegen der angespannten wirtschaftlichen Situation, dem unternehmerischen Mittelstand ein hoffnungsvolles Bild, da feststehe,
dass dieser auch diesmal den Großteil des Aufschwungs erarbeiten
werde. Präsidentin Kriz-Zwittkovits replizierte, dass die KMU, die
insgesamt der weitaus größte Arbeitgeber und Investor Österreichs sind, diese Aufgabe sicher wieder meistern würden. Gleichzeitig erinnerte Sie die Politik daran, die anstehenden Reformen rasch
und nachhaltig anzupacken.
Der ÖGV wurde vor 170 Jahren gegründet. Als freie Interessenvertretung ist er die Plattform der mittelständischen Privat- und
Familienunternehmer. Bis heute prägt ein lebendiger, hochkarätiger Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und den mittelständischen Unternehmern, weit über nationale Grenzen hinaus,
die unabhängige Vereinigung. Im Zeitalter der technischen Entdeckungen machte sich der ÖGV mit Gründungen von viele wichtige
Institutionen, allen voran der Wirtschaftskammer, des TGM, der
Urania und des Technische Museums Wien einen Namen. Heute
Vizepräsident Ing. Reinhard Backhausen, Präsidentin Margarete KrizZwittkovits, Vizepräsident Dr. Michael Schaude, Vizepräsident Komm.Rat Ing. Kurt Hofer, Frau Andrea Hofer, Generalsekretär Mag. Stephan
Blahut, Vizepräsident Dr. Herbert Reithoffer, Ehrenpräsident Senator
Foto: R. Schuster
h.c.Komm.-Rat Prof. Dr. Ernst Pöcksteiner.
konzentriert sich der Verband darauf, die Anliegen des unternehmerischen Mittelstandes zu vertreten. Der ÖGV blieb stets seinen Wurzeln treu: so stehen seine Mitglieder auch heute für ein
langfristiges, verantwortungsvolles und nachhaltiges unternehmerisches Engagement. Der ÖGV steht ideologisch fest auf seinem
bewährten wirtschaftsliberalen Fundament und sieht daher die aktuelle Besinnung auf realistische, praxisnahe Ansprüche des unternehmerischen Mittelstand, der inhabergeführten Betriebe und
Familienunternehmen und damit der wesentlichen Träger der österreichischen Wirtschaft, als Bestätigung seiner langjährigen Forderungen.
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Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
Kolumnentitel
ÖAKR
Neuer Sammelrekord beim
Kunststoffrohr Recycling
Der Österreichische Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling ÖAKR verzeichnet
einen neuerlichen Sammelrekord: Im Jahr
2008 wurden 1 280 Tonnen gebrauchte
Rohre, Formstücke und bei der Verlegung
anfallende Reste gesammelt und einer
umweltgerechten Verwertung zugeführt.
Dies entspricht einer Steigerung der Sammelmenge um 55 % gegenüber dem Jahr
zuvor und beinahe einer Verdreifachung
gegenüber dem Jahr 2004. Weiters ist es
gelungen, die Restmüllmenge (nicht systemkonformes Material wie beispielsweise Verpackungen) von durchwegs 20 % auf
zuletzt 7 % zu reduzieren.
Die enorme Mengensteigerung begründete das ÖAKR-Präsidium im Rahmen
einer Pressekonferenz am Ende April mit
umfangreichen
Kommunikationsaktivitäten, die bei den Anwendern teils erst das
Bewusstsein für die Rezyklierbarkeit von
Kunststoffrohren geschaffen sowie zur Erhöhung der Bekanntheit des europaweit
vorbildlichen Systems geführt haben.
Weiters konnte der ÖAKR mit der Optimierung des Systems durch die Kooperation mit der Firma Reststofftechnik punkten.
Seit Jahresbeginn 2008 sorgt das innovative
Salzburger Unternehmen mit österreichweit
25 regionalen Partnern für die Erschließung
weiterer Sammelquellen für das seit 1991
flächendeckend agierende ÖAKR-System.
Anlieferstellen befinden sich bei Regionalniederlassungen der ÖAKR-Mitglieder, bei
Reststofftechnik, deren Partnerunternehmen
sowie bei Großhandelsunternehmen. Eine
Auflistung der Sammelstellen findet sich im
Internet unter www.oeakr.at.
„Die Mitgliedschaft im ÖAKR ist sicher
die einfachste Art für einen Kunststoffrohrhersteller, die umweltgerechte Entsorgung seiner Produkte fundiert nachzuweisen“, erklärte das ÖAKR-Präsidium im
Rahmen der Pressekonferenz. Ein hoher
Qualitätsanspruch schließe nachhaltiges
Denken und Handeln ein. Für die ÖAKRMitgliedsunternehmen sei es daher selbstverständlich, sich um die Produkte auch
nach deren Gebrauch zu kümmern, bestä-
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tigten ÖAKR-Obfrau Mag. Gerda Aichinger sowie deren Stellvertreter Mag. Karl Aigner und Dipl.-Ing. Elmar Ratschmann.
Die 11 ÖAKR-Mitgliedsunternehmen
Agru, Dietzel Univolt, Geberit, Glynwed,
Ke Kelit, Kontinentale, Martoni, Pipelife, Poloplast, Rehau und Uponor finanzieren das
System auch zur Gänze.
Reststofftechnik sortiert das ÖAKR-Sammelgut nach Werkstoffarten. In der europaweit einzigartigen Kunststoffrohrrecyclinganlage erfolgt die Trennung der
Hauptgruppen der in Rohren verwendeten Kunststoffe, wobei nach wie vor PVC
mengenmäßig eindeutig dominiert, gefolgt von PE und PP. Nach der Reinigung
und Zerkleinerung wird das Material für
die Rückführung in den Produktionskreislauf bereitgestellt. Aus ausgedienten Wasser-, Kanal-, Abfluss, Dränage-, Gas-, Heizungs- und Sanitärrohren, Kabelschutz-,
Elektro- und Installationsrohren entstehen
so beispielsweise Kabelschutzrohre, aber
auch Kabelabdeckplatten und Paletten.
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www.oeakr.at
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Mag. Karl Aigner
(ÖAKR-ObmannStellvertreter),
Mag. Gerda Aichinger
(ÖAKR-Obfrau)
und Dipl.-Ing.
Elmar Ratschmann
(ÖAKR-ObmannStellvertreter).
Foto: Th. Preiss
Österreichische Kunststoffzeitschrift 5/6 2009
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UNGLAUBLICH, WOZU UNS DAS ANSPORNT!
Glauben Sie nicht? Dann kennen Sie uns offensichtlich noch nicht.
Glaube ist gut. Erfahrung ist besser, denn unsere Kunden wissen,
dass wir alles in Bewegung setzen.
Ganz besonders, wenn der Hut brennt.
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